YEG Hassel macht in der Westfalenliga 1 eine richtig gute Figur. Die Bilanz von Trainer Oktay Güney fällt dementsprechend positiv aus.

YEG Hassel

Güney schielt auf den Aufstieg

28. Dezember 2016, 06:07 Uhr
Foto: Michael Korte

Foto: Michael Korte

YEG Hassel macht in der Westfalenliga 1 eine richtig gute Figur. Die Bilanz von Trainer Oktay Güney fällt dementsprechend positiv aus.

Wie fällt Ihr Fazit der Hinrunde aus?
Ich bin sehr, sehr zufrieden. Wir sind drei Punkte hinter dem Tabellenführer und können mit dem Nachholspiel mit dem TuS Haltern dann sogar gleichziehen. Die Kompaktheit, die mannschaftliche Geschlossenheit ist bei den Jungs enorm. Die junge Mannschaft hat sich super weiterentwickelt. Respekt vor der Leistung kann ich da nur sagen, vor allem, wenn man unsere Voraussetzungen sieht.

Wird es im Winter personelle Veränderungen geben?
Mit Marvin Raab haben wir einen Torhüter an den Kichhörder SC verloren. Von daher sollten wir auf dieser Position etwas machen. Und ein Stürmer würde uns gut zu Gesicht stehen. Beim Torabschluss hatten wir bislang die größten Probleme. Aber das Geld ist knapp. Wir müssen schauen, wie und ob wir da jemanden finden.

Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde 2017?
Ich persönlich möchte immer das Maximum erreichen. Darum will ich auch weiter hoch. Ich bin ganz offen und ehrlich: Zum Aufstieg sage ich nicht nein. Wir sind alle Fußballer und natürlich wollen wir auf Platz eins. Was am Ende dabei rauskommt, das kann ich natürlich nicht sagen, aber wir streben es an. Und die Liga ist eng. Mit dem Nachholspiel gegen Haltern haben wir noch einen Pfand in der Tasche, bei dem ich guter Dinge bin, dass wir diesen nutzen.

Wann beginnt die Vorbereitung? Gibt es eventuell ein Trainingslager?
Am 5. Januar spielen wir die Hallenstadtmeisterschaft mit, da treffen wir uns zum ersten Mal wieder. Und am Montag danach werden wir dann auf dem Platz loslegen. Drei Tage in der Woche werden wir dann reinklotzen. Leider stehen uns nicht mehr Trainingszeiten zu, außerdem dürfen wir keine Heimspiele in der Vorbereitung auf heimischem Platz austragen. Das stellt natürlich alles ein Riesenproblem dar und ist eigentlich auch ein Armutszeugnis, wenn man sieht, was wir für Leistung bringen. Aber seit ich vor fünf Jahren hier angefangen habe, ist das so. Ein Trainingslager wird es dementsprechend nicht geben, dafür fehlen die finanziellen Mittel. Aber wenn ein Sponsor das hier ließt, dann kann er mich gerne anrufen (lacht).

Auf Seite 2 gibt es Statistiken zum Kirchhörder SC

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