Am Freitag schaute sich ein Scout eines anderen Vereins unter anderem die Landesliga-Fußballer von Viktoria Buchholz bei der 0:5-Klatsche beim VfB Speldorf an.

Viktoria Buchholz

Trainer denkt über Verstärkungen nach

Dirk Retzlaff
19. Dezember 2016, 18:41 Uhr
Foto: Ketzer

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Am Freitag schaute sich ein Scout eines anderen Vereins unter anderem die Landesliga-Fußballer von Viktoria Buchholz bei der 0:5-Klatsche beim VfB Speldorf an.

Das mag den Buchholzern Sorgen bereiten, auf der anderen Seite bestätigt das die Sicht von Trainer Michael Roß. Der Aufsteiger verfügt über einen Kader mit guten Spielern mit großem Entwicklungspotenzial. Allerdings zahlten die Buchholzer in der ersten Serie viel Lehrgeld. Vor allem deshalb belegt der Aufsteiger den vorletzten Tabellenplatz. Im Sommer könnte es zurück in die Bezirksliga gehen. Die Buchholzer Verantwortlichen schätzen die Situation realistisch ein. „Wir müssen am Ende irgendwie über dem Strich stehen“, bekräftigt Michael Roß. Und Viktoria-Boss Manfred Helten sagt: „Spiele wie in Speldorf müssen wir abhaken. Wir haben eine junge Mannschaft und müssen uns die Punkte woanders holen.“

Das mag zutreffen, doch nicht zuletzt Michael Roß, der als akribischer Trainer bekannt ist, ärgert sich mächtig über vermeidbare Fehler, die in der Hinrunde zu vielen Punktverlusten führten. Speldorf siegte am Freitag zwar 5:0 gegen die Grün-Schwarzen, tatsächlich waren die Buchholzer trotz des Ergebnisses über weite Strecken ebenbürtig, zu Beginn der Partie sogar überlegen. Doch im Fußball zählen die Tore, und Tore sind in der Regel Produkte einzelner Fehler. Die Fehlerkette ist – gemessen am bisherigen Saisonverlauf – lang. Die Viktoria, die aufgrund des Ausfalls der Heimpartie gegen den 1. FC Kleve eine Partie weniger als die Konkurrenz bestritten hat, hat noch Tuchfühlung zum 14. Tabellenplatz. Nur drei Punkte beträgt derzeit der Rückstand. Michael Roß will mit seinen Jungs in der langen Winterpause Kräfte mobilisieren. Auch über Verstärkungen denkt der Trainer nach – sowohl für die Defensive, als auch für die Offensive.

Viele Hoffnungen ruhen auch auf Maurice Rybacki. Der Stürmer, der zuletzt mit einem Muskelbündelriss im Leistenbereich ausfiel, soll im Februar wieder fit sein. Sein Weg in dieser Saison ist symbolhaft für die Mannschaft. Rybacki erzielte in dieser Saison noch kein Tor, war als fleißiger Arbeiter im Angriff aber wichtig für das Team. Rybacki-Tore würden der Viktoria in der Rest-Rückrunde guttun. Die Viktoria nimmt am Hallenstadtpokal (5. bis 7. Januar) teil. Am 8. Januar steht das erste Training an, zwei Tage später spielen die Buchholzer beim MSV. Am 19. Februar steht das Nachholspiel gegen den 1. FC Kleve auf dem Programm.

Autor: Dirk Retzlaff

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