Wer dachte, dass die Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland mit der Bekanntgabe des

Sumpf des Jahres

WM-Affäre

sid
31. Dezember 2016, 21:07 Uhr
Foto: firo

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Wer dachte, dass die Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland mit der Bekanntgabe des "Freshfield"-Berichts Anfang März beendet sein würde, sah sich getäuscht.

Immer neue Ermittlungen, Verfahren und Enthüllungen halten das Thema nach wie vor am Leben.

Und das zurecht. Schließlich ist die Frage aller Fragen nach wie vor ungeklärt: Welchem Zweck dienten die 6,7 Millionen Euro, die bei Skandalfunktionär Mohamed bin Hammam in Katar landeten? Ob diese Frage jemals beantwortet wird, darf bezweifelt werden.

Daneben gibt es noch zahlreiche andere Unklarheiten, die weiter von der Frankfurter Staatsanwaltschaft und der Schweizer Bundesanwaltschaft untersucht werden. Dabei wird die Rolle von nahezu alle ehemaligen WM-Bosse um Franz Beckenbauer unter die Lupe genommen.

Nach dem, was bisher alles ans Licht kam, ist allerdings schon klar: In vielerlei Hinsicht war es tatsächlich ein "Sommermärchen", das die WM-Macher den Fans aufgetischt haben.

Autor: sid

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