Im Vorfeld der Oberliga-Begegnung VfB Homberg - VfB Hilden wurde Ex-Profi Thomas Schlieter gebührend verabschiedet. Der 35-Jährige will ab sofort kürzer treten.

Ex-RWO-Profi

Hombergs Abwehrhüne Thomas Schlieter hört auf

Fabian Kleintges-Topoll
19. Dezember 2016, 07:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Im Vorfeld der Oberliga-Begegnung VfB Homberg - VfB Hilden wurde Ex-Profi Thomas Schlieter gebührend verabschiedet. Der 35-Jährige will ab sofort kürzer treten.

Im Gegensatz zu seinem Trainer äußerte sich Hombergs Kapitän [person=1378]Thomas Schlieter[/person] etwas unzufriedener über den Spielverlauf gegen Hilden: "Ich hätte mir den Sieg gewünscht. Die Mannschaft wollte mehr, aber zum Ende der langen Hinrunde muss man damit leben. Wir haben auf dem schlechten Platz vermehrt lange Bälle gespielt. Am Ende hat es leider nur für ein Tor gereicht."

Dennoch wird das Spiel gegen Hilden für den 35-Jährigen ein Besonderes bleiben, denn es war sein vorerst Letztes als aktiver Fußballer. Im Vorfeld der Partie forderte der Stadionsprecher die Zuschauer in Homberg auf, sich von ihren Plätzen zu erheben, um ihren langjährigen Kapitän gebührend zu verabschieden. Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum im PCC-Stadion bei ihrer Nummer zwei. Schlieter war vier Jahre lang eine wichtige Säule im Homberger Team und hat sicherlich auch einen großen Anteil am letztjährigen Wiederaufstieg seiner Mannschaft. Der Stadionsprecher betitelte den 1,92 Meter großen Innenverteidiger als "sportlich und menschlich absolutes Vorbild für den VfB Homberg."

Erfolgreichste Zeit bei RWO

Schlieter begann seine Karriere in der Jugend des MSV Duisburg. Danach spielte der gebürtige Duisburger für den Duisburger FV 08, Hamborn 07 und Adler Osterfeld, ehe es 2007 über Velbert zu RWO ging. Dort erlebte er seine sicherlich erfolgreichste Zeit mit dem Durchmarsch aus der Regionalliga in die zweite Liga. Nach zwei Jahren in Wuppertal landete er schließlich beim VfB Homberg. "Ich werde jetzt erstmal runterfahren, aber bestimmt noch einmal in der Woche mit den Jungs trainieren. Ein bisschen werde ich noch machen, man kann ja nicht direkt aufhören. Danach wird man sehen was passiert", so der 35-Jährige.

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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