Das Dortmunder Derby zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC Dortmund hatte alles, was ein Derby braucht – nur keinen Sieger. Die Oberliga-Partie endete 1:1.

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Trotz Unterzahl holt ASC einen Punkt

Arthur Makiela
18. Dezember 2016, 10:11 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Das Dortmunder Derby zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC Dortmund hatte alles, was ein Derby braucht – nur keinen Sieger. Die Oberliga-Partie endete 1:1.

Die 422 Zuschauer im Stadion am Hombruchsfeld erlebten einen spannenden Derbyfight. „Das Spiel ging mir sehr an meine Nerven“, gestand ASC-Trainer [person=11859]Adrian Alipour[/person]. Bereits früh ging Brünninghausen durch Torjäger [person=6136]Florian Gondrum[/person] in Führung (5.). „Das war ein vermeidbares Gegentor. Danach hatten wir eine kleine Blockade und haben wenige Lösungen gefunden.“, analysierte der Aplerbecker Coach. Erst nach einer Schlüsselszene sei sein Team wieder ins Spiel gekommen.

Denn: Ab der 30. Minute musste der ASC in Unterzahl spielen, da Innenverteidiger [person=12812]Marcel Münzel[/person] mit der Hand auf der Linie rettete. Dafür sah er glatt Rot. Den fälligen Elfmeter vergab FCB-Kapitän [person=6262]Alexander Enke[/person] (32.). Keeper [person=5792]Jan Held[/person] war in der richtigen Ecke. Nicht nur wegen des gehaltenen Elfmeters bekam Keeper Held an Sonderlob vom Trainer: „Er hat uns im Spiel gehalten und gut in den Eins-gegen-Eins-Situationen reagiert.“

„Zwei Punkte verloren“

„Das Spiel spiegelt die gesamte Saison wieder. Wir verpassen die Vorentscheidung. Abermals haben wir viel Aufwand betrieben und bekommen die entsprechenden Punkte dafür nicht zurück“, betonte Brünninghausens [person=15538]Alen Terzic[/person]. Durch individuelle Fehler und unnötige verursachte Standards sei die Partie „immer eng geblieben“.

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Trotz Unterzahl steckte der ASC auf und wurde mit dem Ausgleichstreffer von [person=32836]Maximilian Podehl[/person] belohnt (73.). Dem Voraus ging ein Patzer von Schlussmann Muhammed Acil. “Wieder bekommen wir ein unnötigen Gegentreffer“, haderte [person=6204]Dominik Behrend[/person], der gleich zwei Hundertprozentige liegen ließ: „Schlussendlich waren wir nicht zwingend genug und haben ganz klar zwei Punkte verloren“. Sein Trainer stimmt ihn zu: „Der Punktgewinn fühlt sich vom Spielverlauf wie eine Niederlage an. Wir hätten einen wichtigen Sieg holen können“.

Weiterhin dran

Auf der Gegenseite war man zufrieden. Den „glücklichen Punktgewinn aufgrund der Roten Karte“, so Alipour, nehme er gerne mit, weil der ASC damit „auf Schlagdistanz“ zu Brünninghausen sei. „Wir haben nicht verloren, das ist wichtig“, resümierte der Linienchef. Durch die Punkteteilung stecken beide Teams weiterhin im Abstiegssumpf. Dennoch ist der 38-Jährige davon überzeugt: „Beide Dortmunder Teams werden auch in der nächsten Saison in der Oberliga spielen.“

Autor: Arthur Makiela

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