Die SpVgg Steele blickt bisher auf eine durchwachsene Spielrunde zurück. Am Donnerstag (19 Uhr) kommt mit Schonnebeck II ein Team an den Langmannskamp, mit dem Dirk Möllensiep noch eine Rechnung offen hat.

SpVgg Steele

Möllensiep will Revanche an Schonnebeck nehmen

Robert Bauguitte
14. Dezember 2016, 16:01 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die SpVgg Steele blickt bisher auf eine durchwachsene Spielrunde zurück. Am Donnerstag (19 Uhr) kommt mit Schonnebeck II ein Team an den Langmannskamp, mit dem Dirk Möllensiep noch eine Rechnung offen hat.

Der Klub aus dem Essener Osten hat gegen die SpVg Schonnebeck II noch eine Scharte auszuwetzen. Mit einer 0:5-Klatsche ging die Mannschaft von SpVgg-Trainer Dirk Möllensiep in der Hinrunde am Schettersbusch sang- und klanglos unter. Der Linienchef bewertet die einseitige Abreibung im Nachgang durchaus wehmütig: "Das Spiel hätte auch ganz anders laufen können. Wir haben nach dreißig Sekunden eine tausendprozentige Chance. Wenn wir die reinmachen, kann so eine Partie auch ganz anders laufen."

Deshalb appelliert Möllensiep diesmal an die Fußball-Grundtugenden seiner Spieler und fordert die drei Punkte ein: "Wir sind damals nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen und auch die Laufbereitschaft fehlte uns. Das müssen wir deutlich besser machen und auch unser Heimrecht als Motivation nutzen. Mit einem Sieg könnten wir Schonnebeck in der Tabelle wieder an uns ranziehen."

Der Blick auf das Tableau löst beim Steeler Übungsleiter durchaus gemischte Gefühle aus. Nach neun Niederlagen aus 17 Spielen und 43 Gegentoren ist die Achillesverse der Spielvereinigung schnell ausgemacht: "Wir müssen diese Fehlerquote endlich abstellen. Wir schießen zwar in fast jedem Spiel ein Tor, kassieren dafür aber hinten ordentlich. Es muss auch mal ein 1:0 reichen, um ein Spiel zu gewinnen.", betont Möllensiep.

Einstelliger Tabellenplatz als Ziel

Für die Rückrunde hofft der Trainer der Steeler Mannschaft weiterhin nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben: "Klar würden wir gerne nach oben schielen, denn eigentlich hat meine Mannschaft auch die Qualität dazu. Aber das ist dieses Jahr kein Thema. Wichtig ist jetzt das Polster auf die Abstiegsränge beizubehalten. Wenn wir am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen bin ich zufrieden. Wir müssen uns immer Schritt für Schritt verbessern."

Autor: Robert Bauguitte

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