Der Wuppertaler SV befindet sich bereits in der Winterpause. Im Hintergrund basteln die Verantwortlichen am Kader.

Wuppertaler SV

Interesse an Ex-RWE-Spieler

Krystian Wozniak
14. Dezember 2016, 13:36 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der Wuppertaler SV befindet sich bereits in der Winterpause. Im Hintergrund basteln die Verantwortlichen am Kader.

Die sportliche Leitung des WSV hat bereits gegenüber RevierSport betont, dass es im Winter Kader-Korrekturen geben wird. Unter anderem könnte etwas im Abwehrbereich verändert werden. Mit Lukas Fedler strebt man eine Einigung in Sachen Vertragsauflösung an.

Derweil könnte mit Sebastian Zinke eine Verstärkung für die Innenverteidigung bereits parat stehen. Nach RS-Informationen soll sich der WSV mit dem 31-jährigen ehemaligen Essener Rot-Weissen - er spielte zwischen Januar 2009 und Juli 2010 für RWE - beschäftigen. "Das ist eine Personalie über die wir nachdenken. Er ist ein sehr erfahrener Regionalligaspieler, der unserer jungen Mannschaft gut tun würde", sagt WSV-Manager Manuel Bölstler und fügt hinzu: "Bevor wir keinen Spieler abgeben, werden wir auch keine Verpflichtung tätigen." Zinke spielte bereits in der Saison 2010/11 für die Bergischen.

Zinkes Berater Brinker erklärt, dass der 308 fache Regionalligaspieler wieder im Saft sei: "Sebastian musste sich im Sommer nach einem Bandscheibenvorfall einer Rücken-Operation unterziehen. Im Oktober hat er wieder mit fußballspezifischen Rehamaßnahmen angefangen. Klar ist aber, dass Sebastian noch die Spielpraxis fehlt."

Ab Januar will Zinke wieder bei einem Klub unter Vertrag stehen - am liebsten in der Regionalliga West. "Wuppertal ist eine interessante und attraktive Adresse. Sebastian lebt in Köln und baut sich ein zweites Standbein in der Versicherungsbranche auf. Weit wegziehen will er eigentlich nicht mehr. Er ist Familienvater und fühlt sich in Köln pudelwohl. So kommen in der Regionalliga West eigentlich nur sieben, acht Vereine in Frage. Wir hoffen, dass wir bis zum Jahresende wissen, wohin Sebastians Weg führt", sagt Brinker.

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren