In der ersten K.-o.-Runde der Europa League trifft Schalke auf einen alten Bekannten:

Schalke - PAOK

Erinnerungen an ein Geisterspiel

Manfred Hendriock
13. Dezember 2016, 08:37 Uhr
Foto: firo

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In der ersten K.-o.-Runde der Europa League trifft Schalke auf einen alten Bekannten:

Im Februar geht es gegen den griechischen Klub PAOK Saloniki, gegen den sich die Königsblauen im August 2013 in der Qualifikation zur Champions League knapp durchsetzten. Diesmal findet das Hinspiel in Griechenland statt (16. Februar, 21.05 Uhr) und die zweite Partie auf Schalke (23. Februar, 19 Uhr). Der Kartenverkauf für das Heimspiel beginnt für Vereinsmitglieder bereits am Mittwoch.

Bei Benedikt Höwedes kamen bei dem Gegner sofort Erinnerungen auf, denn PAOK musste das Heimspiel damals auf Anordnung der Uefa als Geisterspiel ohne Zuschauer austragen – es war eine gespenstische Atmosphäre, in der Schalke mit 3:2 gewann. „Ich freue mich, nach dem Geisterspiel damals in Griechenland dieses Mal in einem voll besetzten Stadion zu spielen“, sagt Schalkes Kapitän. Auch Sead Kolasinac kann sich noch gut an den Trip erinnern: „PAOK wird alles geben, sich zu revanchieren. In Saloniki können wir uns auf jeden Fall dieses Mal auf einen Hexenkessel einstellen. Allerdings müssen die Griechen zum Rückspiel auch in unseren Hexenkessel.“ Trainer der Griechen war 2013 übrigens Huub Stevens.

Diesmal hat sich Saloniki als Gruppenzweiter hinter dem AC Florenz für die K.o.-Runde qualifiziert, in den sechs Gruppenspielen gab es zwei Niederlagen gegen Qarabag Agdam. Auch in der griechischen Meisterschaft fällt die Bilanz bisher durchwachsen aus: PAOK liegt derzeit auf Platz neun. Ein gutes Los für Schalke. Höwedes: „Wir wollen uns wie beim letzten Mal durchsetzen. Ich denke, dass wir das im Rückspiel mit unseren großartigen Fans im Rücken auch schaffen werden.“

Autor: Manfred Hendriock

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