Spitzenreiter SV Burgaltendorf hat das Topspiel in der Bezirksliga Gruppe 6 gegen den Tabellensechsten SC Frintrop souverän mit 3:0 (0:0) gewonnen.

Bezirksliga

Burgaltendorf beeindruckt Frintrops Trainer

Martin Herms
12. Dezember 2016, 17:03 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Spitzenreiter SV Burgaltendorf hat das Topspiel in der Bezirksliga Gruppe 6 gegen den Tabellensechsten SC Frintrop souverän mit 3:0 (0:0) gewonnen.

Damit hat sich der Klub von der Windmühle erfolgreich für die 0:1-Niederlage im Hinspiel in Frintrop revanchiert. Jonas Lippeck (61.), Kreshnik Vladi (66.) und Nils Klima (72.) brachten Burgaltendorf innerhalb von elf Minuten auf die Siegerstraße. Für das neue Trainerduo Arndt Kremer und Bernward Nendza war es bereits der sechste Sieg im sechsten Spiel. Die Blau-Weißen bleiben mit Blau-Weiß Mintard punktgleich an der Tabellenspitze.

Die unterlegenen Frintroper haben den Anschluss an die Tabellenspitze hingegen verloren. Trainer Sascha Fischer konnte mit der Niederlage im Essener Süden jedoch leben. Denn seine Mannschaft habe "gegen die beste Mannschaft der Liga" verloren. "Der Gegner war einfach besser. Das muss man akzeptieren. Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Die Jungs haben alles rausgehauen und es Burgaltendorf eine Stunde lang sehr schwer gemacht. Am Ende war die Qualität des Gegners einfach zu hoch", meint Fischer.

Im Heimspiel am Sonntag gegen Rot-Weiss Mülheim (14:15 Uhr) hat seine Mannschaft die Möglichkeit, ein insgesamt erfolgreiches Halbjahr positiv abzuschließen. Frintrop hat sich im oberen Drittel der Tabelle etabliert. Zwischenzeitlich war das Team, das seine Heimspiele auf roter Asche austrägt, an der Tabellenspitze. Leichtfertige Punktverluste gegen Teams aus dem Tabellenkeller haben das Bild jedoch etwas getrübt: "Gegen die Favoriten rufen wir fast immer unsere besten Leistungen ab und holen reichlich Punkte. Leider geben wir diese dann wieder gegen vermeintlich schwächere Teams ab. So haben wir eine noch bessere Ausgangslage leichtfertig verspielt. Nichtsdestotrotz können wir mit dem Gesamtergebnis zufrieden sein", analysiert Fischer.

Autor: Martin Herms

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