Schlimmer hätte das Spiel gegen Ratingen nicht beginnen können für den ETB. Bereits in der ersten Spielminute kassierten die Schwarz-Weißen das 0:1.

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Ratingen kauft ETB den Schneid ab

Christoph Wötzel
12. Dezember 2016, 08:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Schlimmer hätte das Spiel gegen Ratingen nicht beginnen können für den ETB. Bereits in der ersten Spielminute kassierten die Schwarz-Weißen das 0:1.

Obwohl Trainer Damian Apfeld die Mannschaft, im Vergleich zur Vorwoche, auf drei Positionen umstellte, gab erstmal nur Ratingen den Ton an. Immer wieder leisteten sich die Essener grobe Schnitzer im Spielaufbau. Allerdings spielten die Gäste ihre gefährlichen Angriffe in der ersten Hälfte nicht gut genug zu Ende und verpassten die Chance zu erhöhen.

So konnte der ETB etwas glücklich kurz vor der Pause zum Ausgleich kommen. Nach einem Freistoß, grätschte Fechner den Ball zum 1:1 ins Tor. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend härter geführt. Vor allem die Ratinger fielen häufig durch überhartes Einsteigen auf. Nach zwanzig Minuten ohne Spielfluss erzielten die Ratinger durch Ari den Führungstreffer zum 1:2. Kurz danach ging es für die Gäste aber nur noch zu zehnt weiter. Özbayrak flog nach wiederholtem Foulspiel berechtigt vom Platz. Die Gäste verschärften aber noch ihre harte Spielweise. ETB-Spieler Fabio La Monica musste nach einem üblen Tritt verletzt ausgewechselt werden. Trotz Überzahl funktionierte in der Essener Offensive wenig. Erst kurz vor Schluss hatte Schwarz-Weiß das Glück auf seiner Seite.

Vennemann fiel der Ball im Sechzehner plötzlich vor die Füße und konnte ungestört zum 2:2 einschieben. Doch die Freude währte nur kurz. Zwei Minuten später erzielte Ratingen den Siegtreffer durch Cinar, nachdem der ETB den Ball nicht aus dem Strafraum klären konnte. Einen unrühmlichen Schlusspunkt hatte die Partie als der Ratinger Manstein Essens Müller vollkommen unnötig und brutal an der Mittellinie umgrätschte. Völlig zu Recht stellte der Schiedsrichter den Ratinger vom Platz.

Autor: Christoph Wötzel

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