Die Zeit war lang. Sehr lang. Aber seine Geduld hat sich ausgezahlt. Atsuto Uchida, Abwehrspieler des FC Schalke 04, feierte 21 Monate nach seinem letzten Einsatz das langersehnte Comeback.

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Uchida lacht wieder und trifft Vorbeuge-Maßnahmen

Thomas Tartemann
11. Dezember 2016, 10:35 Uhr
Foto: firo

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Die Zeit war lang. Sehr lang. Aber seine Geduld hat sich ausgezahlt. Atsuto Uchida, Abwehrspieler des FC Schalke 04, feierte 21 Monate nach seinem letzten Einsatz das langersehnte Comeback.

Beim 0:2 in der Europa League in Salzburg wurde „Uchi“ in der Endphase eingewechselt. Die über 6000 mitgereisten Fans feierten den Sympathieträger mit lauten Sprechchören. Das Gefühl, endlich wieder das S04-Trikot zu tragen, angefeuert zu werden und mit den Teamkollegen Wettkampf-Atmosphäre zu schnuppern, war Motivation pur für den Japaner, dem in seiner langen Ausfallphase auch Gedanken an ein mögliches Karriereende durch den Kopf schossen.

„Das Schwierige in der Reha war, dass ich manchmal nicht so recht glauben konnte, ob die Art und Weise richtig war“, sagt Uchida. Ungeduld ist bei Sportlern an der Tagesordnung – gerade dann, wenn sich Verletzungsprobleme über Monate hinziehen. Uchida muss sich nach seinen hartnäckigen Patellasehnen-Schmerzen nun keinen Untersuchungen mehr stellen. Sein Knie schützt der quirlige Defensivmann mit einem Tapeverband. „Damit es richtig hält“, sagt Uchida. Dass er jetzt ohne Rückschläge seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen will, versteht sich von selbst.

„Ich will mich nicht mehr verletzten und immer weitermachen“, blickt er voraus. Sein vorgezogener Weihnachtswunsch „möglichst bald wieder vor unseren Fans in der Arena aufzulaufen“ wird er vermutlich im neuen Jahr in die Tat umsetzen können. „Wir freuen uns, dass Uschi wieder ein fester Bestandteil der Mannschaft ist“, sagt Trainer Markus Weinzierl. Um ernsthafte Ansprüche auf einen Stammplatz anzumelden, benötigt der Publikumsliebling aber noch Zeit.

Autor: Thomas Tartemann

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