Mit bedrückter Miene lief Borussen-Stürmer Sahr Senesie durch die Katakomben des Stadions Rote Erde. Grund war nicht ewta die 1:4-Niederlage seines Teams, sondern der Tod von

BVB II: "Tor habe ich für Pepe geschossen"

Senesie trauert um engen Freund

md
04. September 2007, 09:02 Uhr

Mit bedrückter Miene lief Borussen-Stürmer Sahr Senesie durch die Katakomben des Stadions Rote Erde. Grund war nicht ewta die 1:4-Niederlage seines Teams, sondern der Tod von "Pepe", einem engen Freund Senesies. "Ich kannte ihn schon sehr lange und bin sehr geschockt und traurig über seinen Tod", gewährt der 22-Jährige Einblicke in seine Gefühlswelt. Der 59-jährige "Pepe" war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in seiner Wettbude in der Dortmunder Innenstadt von einem unbekannten Täter mit einem Messer attackiert worden und erlag noch vor Eintreffen der Ärzte seinen Verletzungen. Trotz des Schocks stand für Senesie fest, dass er gegen Bremen aufläuft:

"Ich habe keine Sekunde daran gedacht, nicht zu spielen."So reichte es für den ehemaligen U20-Nationalkicker zwar nicht zu einem Sieg, immerhin aber für einen Treffer: "Mein Tor habe ich für 'Pepe' geschossen, das war ich ihm schuldig."

Autor: md

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