Am Sonntag beginnt für die SSVg Velbert die Rückrunde in der Oberliga Niederrhein.

SSVg Velbert

Kuhn nimmt Trainer und Team in die Pflicht

Rouven Chlebna
10. Dezember 2016, 11:07 Uhr
Foto: Thomas Kluwie

Foto: Thomas Kluwie

Am Sonntag beginnt für die SSVg Velbert die Rückrunde in der Oberliga Niederrhein.

Nach einem bärenstarken Saisonstart verloren die Blauen in den letzten Wochen ein wenig den Faden und kassierten zwei Pleiten in Folge. Im Auswärtsspiel beim SC Kapellen-Erft (Anstoß 14.15 Uhr) gilt es für die Velberter nun, das Ruder wieder herumzureißen. SSVg-Boss Oliver Kuhn erwartet eine Reaktion auf dem Platz. Die Wende zum Guten sollte eigentlich bereits in der Vorwoche gegen die Sportfreunde aus Baumberg erfolgen. Im MEGA-Stadion in Monheim lieferte die SSVg bei der 1:3-Pleite allerdings eine Leistung ab, die Trainer Karsten Hutwelker durch die Decke gehen ließ. Velberts Trainer kritisierte ungewohnt scharf die Einstellung seiner Spieler und drohte: „Mit dieser Leistung holen wir keinen einzigen Punkt in dieser Liga.“

Trainer und Mannschaft sind nach den schlechten Leistungen gefordert.
Oliver Kuhn, erster Vorsitzender der SSVg

Höchste Zeit also, auf die Siegerstraße zurückzukehren. Das findet auch Velberts Vorsitzender Oliver Kuhn: „Trainer und Mannschaft sind nach den schlechten Leistungen gefordert. Wir wollen die zwei verbleibenden Spiele vor der Winterpause positiv gestalten.“

Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander trifft die SSVg nun auf den SC Kapellen-Erft. Der Sportclub steckt mit 19 Zählern im Abstiegskampf der Oberliga und kassierte jüngst eine 0:4-Packung gegen die Spvg. Schonnebeck. Schwachstelle der Grevenbroicher ist die Abwehr, die sich in dieser Saison mit bisher 36 Gegentreffern alles andere als sattelfest präsentiert. Da könnte es sich für die SSVg Velbert als Glücksfall erweisen, dass Aliosman Aydin nach seiner Verletzungspause in den Kader zurückkehrt. Der Torjäger sammelte bereits in der Vorwoche Minuten in der Bezirksliga und steuerte sogar einen Treffer bei. Zudem kommt mit Massimo Mondello ein offensivstarker Verteidiger immer besser in Form. Für Trainer Karsten Hutwelker in jedem Fall wichtige Optionen, besonders weil er seine Verteidigung umstellen muss. Abwehrsäule Mo Sealiti sah gegen Baumberg seine fünfte gelbe Karte und fehlt damit gesperrt.

Hoffnung kann den Velbertern auch die Erinnerung an das Hinspiel machen. Damals siegte die Hutwelker-Elf mit 2:0 und ließ fünf weitere Siegen folgen, ehe beim 1:1 gegen Uerdingen die Siegesserie endete.
Oliver Kuhn ließ derweil durchblicken, dass sich die Verantwortlichen der SSVg nach dem letzten Spiel des Jahres zusammensetzen wollen. „Vor der langen Winterpause werden wir Bilanz ziehen und die Situation bewerten“, so der Clubchef. „Bis dahin gilt es, möglichst viele Punkte zu holen. Am besten schon am Sonntag.“

Autor: Rouven Chlebna

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