Schalkes Publikumsliebling Atsuto Uchida hat am Donnerstagabend in Salzburg nach 21 Monaten sein Comeback gefeiert. Nun hat der Japaner noch einen Weihnachtswunsch.

Atsuto Uchida

Schalkes Rasenfloh ist wieder froh

Thomas Tartemann
09. Dezember 2016, 10:30 Uhr
Foto: Firo

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Schalkes Publikumsliebling Atsuto Uchida hat am Donnerstagabend in Salzburg nach 21 Monaten sein Comeback gefeiert. Nun hat der Japaner noch einen Weihnachtswunsch.

Dass Atsuto Uchida nach Spielen des FC Schalke 04 Interviews gibt, ist nichts Besonderes. Nach jeder Heimpartie steht „Uchi“ den Medienvertretern aus seinem Heimatland Japan in Zivilkleidung Rede und Antwort. Dann geht es vorangig um seinen Fitnesszustand. Nach dem Euro League-Duell in Salzburg (0:2) sprach Uchida wieder. Diesmal stand er im blauen S04-Trainingsanzug in der kalten Mixed-Zone und strahlte. Uchida hatte nach 21 zum Teil deprimierenden Monaten sein Comeback gefeiert. Ein paar Minuten nur, aber immerhin. Es geht aufwärts beim 70 Kilogramm leichten Schalker Rasenfloh.

„Die Fans haben meinen Namen gesungen, als ich an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit stand. Das hat mir sehr gefallen. Ein Jahr und neun Monate nicht zu spielen, war eine sehr lange Zeit“, sagte Uchida. Der Außenverteidiger räumte ein: „Da gab es auch die Überlegung, ob es Richtung Karriereende geht oder nicht. Jetzt bin ich einfach sehr glücklich.“ Trainer Markus Weinzierl hatte seinem Abwehrspieler die Entscheidung, ob er mit zum Kader für das Salzburg-Spiel zählt, selbst überlassen. Uchida wurde in der 84. Minute belohnt, kam für Sascha Riether ins Spiel und vereitelte bei seiner Kurzschicht sogar eine gute Torgelegenheit der Salzburger, in dem er den Schuss abblockte. „Ich danke meinem Trainer“, meinte Uchida glücklich.

Für ihn soll es nach dem langwierigen Kniefall jetzt Stück für Stück vorangehen. Für das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Bayer 04 Leverkusen wird sich „Uchi“ aber wieder in die Rolle des Zuschauers begeben. Trotz der Sperre von Kapitän Benedikt Höwedes ist es für den Japaner noch zu früh, um eine Alternative für die Startelf zu sein. Talent Thilo Kehrer besitzt nach seinem ordentlichen Auftritt in Salzburg beste Chancen, zum zweiten Mal in Folge von Beginn an aufzulaufen.

Autor: Thomas Tartemann

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