Das dürfte die Fans von Rot-Weiss Essen freuen: Vor dem Westschlager am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den Wuppertaler SV sieht die personelle Lage so gut aus wie lange nicht mehr.

RWE - WSV

Vieles spricht für einen Essener Sieg

Krystian Wozniak
07. Dezember 2016, 14:44 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Das dürfte die Fans von Rot-Weiss Essen freuen: Vor dem Westschlager am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den Wuppertaler SV sieht die personelle Lage so gut aus wie lange nicht mehr.

"Die Personallage ist aktuell sehr angenehm. Bis auf Kai Druschky und Niclas Heimann stehen mir alle Spieler zur Verfügung", berichtet Sven Demandt.

Der 51-Jährige trat erst am 6. April dieses Jahres das Traineramt an der Hafenstraße an. Das Besondere: Die Partie am Sonntag gegen Wuppertal ist für Demandt bereits das dritte Aufeinandertreffen. Im Niederrheinpokal besiegte RWE den WSV mit 3:0 und im Hinspiel gab es vor einer imposanten Kulisse von über 11.000 Zuschauern ein torloses Remis. "Die Vorfreude auf die Partie ist groß. Das ist unser letztes Heimspiel in diesem Jahr - ein schönes Abschlussspiel. Es werden viele Zuschauer kommen. Das ist keine gewöhnliche Partie. Wir wissen, dass Essen gegen Wuppertal eine reizvolle Paarung ist", sagt Demandt.

Schon zu Beginn der Woche schob Wuppertals Coach Stefan Vollmerhausen die Favoritenrolle für diese Partie RWE zu. Der 43-Jährige sagte, dass Essen mit ganz anderen Zielen in die Saison gestartet sei und aktuell nur drei Punkte vor dem WSV liegt. Und die Rot-Blauen seien schließlich nur ein Aufsteiger. So ganz eindeutig ist die Konstellation für Demandt nicht. Die Wuppertaler sollen sich nicht kleiner machen als sie sind. Demandt erklärt: "Sie haben mit Pagano, Manno, Hagemann oder Aydogmus, der zuletzt verletzt war, eine sehr gute und erfahrene Offensivreihe. Manno ist der entscheidenden Spieler im System, er ist der Kreativkopf. Ich habe schon einige WSV-Spiele gesehen, in denen er den Unterschied ausgemacht hat. Aber sie haben auch ihre Schwächen und viele Gegentore kassiert. Zudem fällt mit Peter Schmetz der Turm in der Abwehr aus."

Schwächen ist ein gutes Stichwort. Der WSV wartet nämlich seit fünf Spielen auf einen Dreier. Der letzte Sieg datiert vom 15. Oktober (2:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen). "Die spielen eine ganz gute Saison. Das ist kein normaler Aufsteiger. Jetzt haben sie länger nicht mehr gewonnen, aber das ist auch ganz normal. So eine Phase kommt in einer Saison vor", meint Demandt. Im Vergleich: RWE ist seit neun Ligaspielen ohne Niederlage. Das letzte Spiel verlor Rot-Weiss am 25. September mit 0:1 in Aachen. Vieles spricht vor dem brisanten Westschlager für Essen.

In bisher 33 Ligaspielen gab es 13 rot-weisse und nur acht rot-blaue Siege. Zwölf Partien zwischen RWE und dem WSV endeten Unentschieden.

Autor: Krystian Wozniak

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