Das wird ein heißer Tanz: Kurz vor der Winterpause kommt es am Sonntag (15.30 Uhr) zum Westschlager zwischen Rot-Weiss Essen gegen den Wuppertaler SV.

RWE - WSV

Vollmerhausen hofft auf große Unterstützung

Krystian Wozniak
06. Dezember 2016, 15:17 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Das wird ein heißer Tanz: Kurz vor der Winterpause kommt es am Sonntag (15.30 Uhr) zum Westschlager zwischen Rot-Weiss Essen gegen den Wuppertaler SV.

Im Hinspiel endete die Begegnung vor 11.243 Zuschauern torlos. In Essen hofft man natürlich auf eine ähnlich große Kulisse. 1500 bis 2000 Wuppertaler könnten nach Essen reisen. Wir sprachen im Vorfeld der Partie mit WSV-Trainer Stefan Vollmherhausen über die besondere Brisanz des Spiels und den aktuellen Saisonverlauf.

Stefan Vollmerhausen, am Sonntag geht es zu RWE. Steigt da schon jetzt der Adrenalin-Spiegel?
Nein, noch nicht. Klar, man freut sich auf dieses Spiel. Essen gegen Wuppertal, das hört sich doch nach einem echten Traditionsduell an. Beide Fangruppen sind sich nicht grün. Ich hoffe, dass alles friedlich bleibt und eine Großzahl an Wuppertalern nach Essen reisen wird. Ich kann mich noch sehr gut an das Niederrheinpokal-Finale in Essen erinnern. Da haben uns die Fans grandios unterstützt. Ich bin mir sicher, dass das auch am Sonntag der Fall sein wird.

Doch das Spiel war aus Wuppertaler Sicht nicht so grandios...
RWE hat 3:0 gewonnen. Wir werden alles dafür tun, damit sich dieses Ergebnis am Sonntag nicht wiederholt. Meine Jungs brennen auf das Spiel und sind voller Vorfreude. Wir reisen nach Essen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Was macht die Mannschaft von Rot-Weiss Essen aus?
Mein Trainerkollege Sven Demandt hat einen sehr guten Kader beisammen. Allein die Offensive mit Frank Löning, Marcel Platzek oder Kamil Bednarski gehört wohl zum Besten, was es in der Liga gibt. Wir treffen auf eine sehr starke Mannschaft.

Der WSV liegt nur drei Punkte hinter RWE. Verwundert Sie diese Tatsache ein wenig?
Natürlich. Wir sind Aufsteiger und sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gegangen. So weit ich weiß, hat Rot-Weiss Essen ganz andere Ziele. Ich hätte sie weiter oben erwartet. Auf der anderen Seite beweist unser Drei-Punkte-Abstand zu Essen, dass wir eine gute Serie spielen. Das wollen wir am Sonntag an der Hafenstraße untermauern.

Wie sieht die Personallage aus?
Davide Leikauf und Emre Bayrak werden in diesem Jahr nicht mehr spielen. Ercan Aydogmus hat nach seiner Gürtelrose noch ein wenig Trainingsrückstand. Ansonsten sind aktuell alle Mann fit.

Autor: Krystian Wozniak

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