Unbeeindruckt vom Abschied des Trainers Frank Benatelli sendete der CSV Linden im Abstiegskampf ein deutliches Zeichen.

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Linden sendet Zeichen im Spiel eins nach Benatelli

Martin Jagusch
05. Dezember 2016, 07:57 Uhr

Unbeeindruckt vom Abschied des Trainers Frank Benatelli sendete der CSV Linden im Abstiegskampf ein deutliches Zeichen.

Mit 4:1 gelang dem Team, das von Radule Lekic und Markus Fuchs gecoacht wurde, ein bemerkenswerter Erfolg.

Glück in der Anfangsphase

„Allerdings hatten wir in der Anfangsphase auch das nötige Quäntchen Glück“, gab Lekic, zuvor Co-Trainer Benatellis, hinterher zu. Marten traf innerhalb der ersten acht Minuten zwei Mal Aluminium. Dann schlug der CSV eiskalt zu. „Unsere Chancenverwertung lag bei 100 Prozent“, freute sich Lekic.

Zunächst traf Robin Bauer nach einer Eckenvariante fast von der Torauslinie zur Führung. Unter Mithilfe des Torhüters der Gastgeber durfte Matheus das 2:0 bejubeln. Als Flavio de Souza einen Freistoß in den Torwinkel hämmerte, nahm die Überraschung Gestalt an. Noch vor der Pause legte Bauer nach einem Konter den vierten Treffer drauf. Zwar gelang Marten der Ehrentreffer, doch in Gefahr geriet Linden nicht.
„Anschließend haben wir uns zum Sieg gearbeitet“, fand Lekic und stellte neben dem zweifachen Torschützen Charly Kuntz das beste Zeugnis aus. Trotz des vierten Saisonsieges bleibt Linden aber auf dem vorletzten Tabellenplatz kleben.

Der Verein und Ex-Trainer Frank Benatelli betonten am Rande des Spiels gestern noch einmal, dass man „gemeinsam übereingekommen“ sei, sich zu trennen.

Autor: Martin Jagusch

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