Mit dem 1:0-Sieg bei der Hammer SpVg hat der SC Hassel in der Oberliga Westfalen ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

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Hassel mit dickem Ausrufezeichen in Hamm

Christoph Winkel
04. Dezember 2016, 20:02 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Mit dem 1:0-Sieg bei der Hammer SpVg hat der SC Hassel in der Oberliga Westfalen ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Nach zuletzt zwei Niederlagen erzielte Dominik Milaszeweski beim Tabellenzweiten für die Hasseler in der 64. Minute das Tor des Tages.

Wäre Thomas Falkowski der Schiedsrichter der Begegnung gewesen, hätte das Spiel wahrscheinlich gar nicht stattgefunden. „Die Bodenverhältnisse waren grenzwertig“, sagte er. Der 33-Jährige ist aber Trainer des SC Hassel und konnte am Ende mit der Entscheidung von Schiedsrichter Philip Dräger, das Spiel doch anzupfeifen, natürlich gut leben. An ein schönes Fußballspiel sei allerdings nicht zu denken gewesen. „Der Platz war an einigen Stellen komplett vereist. Mir war klar, dass die Mannschaft das Spiel gewinnt, die diese Situation besser annimmt“, sagte Falkowski.

Im ersten Durchgang hatte Hamm zwar mehr Spielanteile, die Hasseler Defensive stand aber gut. Allen voran Nedim Djuliman, der mal wieder in der Startelf stand. Zuletzt hatte Sven Thormann den Vorzug erhalten. Auch Julian Hellmich und Marcel Titz bekamen eine Chance von Beginn an. „Alle haben sie genutzt“, sagte Falkowski nach der Partie.

Nedim Djuliman war es auch, der das Tor in der 64. Minute einleitete. Ein Hammer Verteidiger verschätzte sich nach einem Diagonal-Ball des Hasselers, Dominik Milaszewski setzte sich gegen Torwart Philip Faderl durch und schob ein. Dawid Ginczek, den Falkowski erst in der 81. Minute ins Spiel brachte, versäumte es, die Partie nach 83 Minuten zu entscheiden. Sein Lupfer ging knapp über das Tor.

„Wir freuen uns sehr über die drei Punkte und wollen am Sonntag gegen Eintracht Rheine nachlegen“, sagte Falkowski.

Autor: Christoph Winkel

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