Das Kellerduell zwischen der TSG Sprockhövel und Rot-Weiß Ahlen endete sang- und klanglos mit 0:0. Wir haben uns nach der Nullnummer auf Stimmenfang begeben.

Sprockhövel - Ahlen

Die Stimmen zum Spiel

Nico Jung
04. Dezember 2016, 08:07 Uhr
Foto: Volker Speckenwirth

Foto: Volker Speckenwirth

Das Kellerduell zwischen der TSG Sprockhövel und Rot-Weiß Ahlen endete sang- und klanglos mit 0:0. Wir haben uns nach der Nullnummer auf Stimmenfang begeben.

Ahlens Offensivspieler [person=8683]Emre Yesilova[/person]: "Das war ein Scheißspiel von beiden Seiten. Wir hatten kaum Chancen, die anderen auch nicht. Es war einfach ein Spiel gegen den Abstieg. Beide hatten zu viel Angst. Nach der Wintervorbereitung werden wir anderen Fußball spielen. Auch in den letzten fünf Spielen haben wir schon klar besser gespielt, als vorher. Ich denke, dass wir nach der Winterpause auch mal eine Serie starten können."

Sprockhövels Mittelfeldspieler [person=6089]Adrian Wasilewski[/person]: "Das Ergebnis hilft uns leider nicht weiter. Wir haben uns mehr erhofft. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften unten drin stehen. Es wäre für beide richtungweisend gewesen, wenn es einen Gewinner gegeben hätte. Deshalb hat sich keiner wirklich nach vorne getraut und erstmal abgewartet. Wir hätten vielleicht mehr Risiko gehen können, aber wenn wir das Spiel verlieren, ist der Rückstand noch größer. Um unten raus zu kommen, muss man in solchen Spielen punkten. Ich bin trotzdem guter Dinge, weil wir gegen die Hochkaräter gute Leistungen gezeigt haben."

Der Abwehrchef und Kapitän der Gastgeber, [person=6079]Raoul Meister[/person], wirkte nach der Partie sehr enttäuscht: "Das hilft uns überhaupt nicht, außer vielleicht, dass wir für den Kopf mal zu Null gespielt haben. Aber davon haben wir auch nichts. Wir wollten in den drei Spielen vor der Winterpause eigentlich noch ordentlich punkten, um zuversichtlich in die Rückrunde zu gehen, aber so sind wir keinen Schritt weiter gekommen. Gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir zumindest mal ein Tor schießen. Dann müssen wir halt nächste Woche punkten, auch wenn es in Verl nicht einfacher wird."

Auch Ahlens Verteidiger [person=6056]Jan Klauke[/person] hatte sich mehr von dem Spiel erhofft: "Ich weiß gar nicht, wie ich das einordnen soll. Für uns ging es darum, erstmal Stabilität hereinzubekommen. Wir wollten lange die Null halten und unbedingt zu Null spielen. Nach vorne wollten wir aber gefährlicher werden. Wir hatten zwei klare Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Den Punkt müssen wir jetzt mitnehmen und gucken, dass wir nächste Woche gewinnen."

Autor: Nico Jung

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