Die Handballer vom Tusem Essen haben das Duell gegen den direkten Konkurrenten gewonnen.

Essen

Tusem feiert dritten Sieg in Serie

03. Dezember 2016, 14:35 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Die Handballer vom Tusem Essen haben das Duell gegen den direkten Konkurrenten gewonnen.

In der 2. Bundesliga setzte sich die Mannschaft von der Margarethenhöhe verdientermaßen mit 30:28 (16:13) gegen den TuS Ferndorf durch und sammelt zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.[infobox-right]Tusem: Bliß, Donderis Vegas; Beyer (6/3), J.Ellwanger (3), Keller (3), Hegemann (1), Roosna, Kintrup (6), Ridder (4), Seidel (3), Mürköster (4).
Ferndorf: Rottschäfer (1), Puhl; Stojcevski (2), Paladin, L.Schneider (5/3), Bettig (4), Heyme (2), Volentics (5), J.Schneider (3/1), Mestrum (2), Sartisson, Sorg (1).
Siebenmeter: 3/3 - 5/4. Zeitstrafen: 6 (41. Disq. gegen Hegemann) - 4.
Schiedsrichter: Hurst/Krag.
Zuschauer: 1936.
„Spielfilm“: 3:2 (3.), 5:2 (6.), 8:3 (12.), 9:8 (19.), 13:10 (24.), 15:12 (29.) – 18:15 (35.), 21:16 (39.), 22:19 (43.), 24:20 (48.), 26:23 (53.), 27:25 (56.).[/infobox]

Bevor die Partie in der Sporthalle „Am Hallo“ begann, haben sich die 1936 Zuschauer noch gedulden müssen. Die Siegerländer hatten auf ihrer Anreise mit dem Berufsverkehr zu kämpfen. Weil es sich auf der A 40 nur schwer aufwärmen lässt, erfolgte der Anpfiff 30 Minuten später. Die Gäste kamen zwar umgezogen auf das Spielfeld, allerdings noch nicht richtig wach. Stattdessen zeigte sich der Tusem von Anfang an spielfreudig und selbstbewusst. Die Zuschauer schlossen sich dem schwungvollen Spiel an und schlugen die Klatschpappen bis zum Rande der Belastbarkeit in ihre Hände. Nachdem sich die Essener einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet hatten, kam allerdings auch der TuS Ferndorf besser ins Spiel. Plötzlich lief bei den Gastgebern nicht mehr alles so rund, jetzt wurde es eine offene Begegnung. Aber der Tusem fing sich rechtzeitig und behielt die Führung bis zur Pause. Auch, weil Torhüter Sebastian Bliß seine Hände im Spiel hatte und weil im Angriff Noah Beyer und Simon Keller die Bälle akrobatisch im Ferndorfer Gehäuse unterbrachen.

Im zweiten Durchgang war es zunächst der Essener Michael Kintrup, der das gegnerische Tornetz auf die Zerreißprobe stellte, indem er den Ball kurz nach seiner Einwechslung gleich dreimal in das Tor wuchtete. Es wurde ein Kampfspiel, bei dem auch die Emotionen nicht zu kurz kamen. Nachdem Kapitän Michael Hegemann wegen seiner dritten Zeitstrafe von Bord gehen musste, hatten seine Mitspieler die Aufgabe, das Schiff auf Kurs zu halten. Und das gelang ihnen. In einer intensiven Schlussphase war der Tusem immer dann zur Stelle, wenn es drauf ankam. So blieb die Führung und auch die gute Stimmung in der Halle erhalten. Letztendlich gab es erneut Grund zur Freude für die Essener.

„Gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen, war für uns enorm wichtig. Man hat in der Halle gemerkt, dass die Fans genau so viel Spaß haben wie wir. Es war super und wir sind froh, dass wir die Spiele mittlerweile recht souverän gewinnen“, strahlte Tusem-Spieler Michael Kintrup. Und auch Trainer Stephan Krebietke fand lobende Worte: „Das war eine super engagierte Leistung. Es war eine runde Geschichte für uns.“

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