Mit einem Erfolg bei den Sportfreunden Baumberg können die Velberter ihre Position im Spitzentrio behaupten.

SSVg Velbert

Hutwelkers Elf soll wieder aufstehen

Ulrich Tröster
03. Dezember 2016, 10:37 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Mit einem Erfolg bei den Sportfreunden Baumberg können die Velberter ihre Position im Spitzentrio behaupten.

Bereits an diesem Sonntag (14.15 Uhr) beschließt die SSVg Velbert mit dem Auswärtsspiel im MEGA-Stadion bei den Sportfreunden Baumberg die Hinrunde in der Fußball-Oberliga.

Das Meisterschaftsjahr ist damit freilich noch nicht beendet. Wenn das Wetter es zulässt, wird noch munter weiter gespielt. Denn da diesmal eine lange Winterpause — bis Anfang März 2017 — eingelegt wird, sollen in den kommenden zwei Wochen auch schon mal die ersten beiden Rückrunden-Spieltage abgearbeitet werden.
Die SSVg will sich dann jedenfalls mit dem Gefühl in die Weihnachtspause verabschieden, dass sie weiter im Spitzenkampf mitmischen kann. In dieser Hinsicht hatten sie am vergangenen Sonntag einen Dämpfer verpasst bekommen, die Velberter verloren das Top-Spiel gegen die SpVg Schonnebeck daheim mit 0:1.

Damit liegen sie nun mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Uerdingen und mit drei Punkten Rückstand auf Schonnebeck auf dem dritten Rang. Das ist noch überschaubar. „Wir bleiben zu Uerdingen auf Schlagdistanz“, betont SSVg-Trainer Karsten Hutwelker.

Allerdings sollte die Distanz nicht noch größer werden, weshalb für die Partie am Sonntag bei den Sportfreunden Baumberg die Devise gilt: „Wir müssen und werden nach der Enttäuschung des Schonnebeck-Spiels wieder aufstehen.“

Gegen die Essener hatten die Velberter zum zweiten Mal in Folge eine Partie gezeigt, bei der die Leistung und das Ergebnis nicht so recht zusammen passten. Beim 3:1 über den FC Kray war Hutwelker nur mit dem Sieg zufrieden – Auftreten und Spielweise seiner Mannschaft hatten ihm hingegen überhaupt nicht gepasst.
Gegen Schonnebeck sah er es anders herum: Hier hatte ihm das Spiel seines Teams gefallen, diesmal stimmte nur das Ergebnis nicht — was es umso bitterer machte.

Die Mannschaft hatte sich für ihre kämpferische und spielerische Leistung nicht belohnen können. Hutwelker rechnet damit, dass sein Team einen ähnlichen Kraftakt in Baumberg vollbringen muss. Die Gastgeber rangieren zwar deutlich hinter den Velbertern in der Tabelle auf Platz elf, werden aber gerade auf eigenem Platz um ihre Chance kämpfen, da sie jeden Punkt benötigen, um sich von der Abstiegszone fern zu halten.

Gastgeber nicht zu unterschätzen
Zudem haben sie den Vorteil, sich auf ihrem engen Kunstrasenplatz bestens auszukennen. Da müssen sich die Gästeteams mitunter erst darauf einstellen. „Wir werden vorbereitet sein und wollen wieder angreifen“, bekräftig Karsten Hutwelker, der bislang mit dem Verlauf der Saison zufrieden ist. Seine Mannschaft habe sich insgesamt gesehen sehr gut verkauft — da würde ein Erfolg in Baumberg die Hinserie perfekt abrunden.

Autor: Ulrich Tröster

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren