Im Abstiegsduell treffen am Sonntag (14.15 Uhr) Schwarz-Weiß Essen und der Cronenberger SC aufeinander. Das heißt auch: Heim-Seuche prallt auf Auswärtsschwäche.

ETB – Cronenberger SC

„Irgendwann reißt jede Serie mal"

Sebastian Stachowiak
30. November 2016, 13:41 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

Foto: FUNKE FotoServices

Im Abstiegsduell treffen am Sonntag (14.15 Uhr) Schwarz-Weiß Essen und der Cronenberger SC aufeinander. Das heißt auch: Heim-Seuche prallt auf Auswärtsschwäche.

Für beide Mannschaften wird es ein extrem wichtiges Spiel gegen den Abstieg. Nach dem zumindest moralisch wertvollen Punktgewinn von ETB beim 2:2 gegen den SC Kapellen-Erft will das Team von Trainer Damian Apfeld unbedingt auch zu Hause endlich den ersten Dreier holen: „Der Punkt war schon wichtig, besonders da wir nach 0:2 noch zurückgekommen sind. Das war zuletzt nämlich ein großes Problem, das wir nach Rückständen mental zusammengebrochen sind. Zu Hause zählt jetzt natürlich nur ein Sieg.“ Das es nicht die Auswärtsspiele sind, die bei den ETB-Fans für Sorgenfalten sorgen, ist selbstverständlich auch Apfeld klar. Es geht jetzt im Heimspiel gegen den Cronenberger SC darum, endlich dem Heimfluch zu besiegen. Um das zu erreichen, will der 31-jährige auf neue Perspektiven setzen: „Im Vergleich zu Vorbereitung auf die bisherigen Heimspiele werden wir den Ablauf des Trainings mal komplett ändern. Was genau, will ich natürlich nicht verraten, besonders weil die Spieler es auch noch nicht wissen.“

Apropos Negativserie. Davon kann der Cronenberger SC auch ein Liedchen singen. Schließlich ist der Aufsteiger das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga, hat in acht Spielen in der Fremde bereits sieben Niederlagen einstecken müssen. Trainer Peter Radojewski sieht die Teams deshalb in einer vergleichbaren Ausgangssituation: „Es ist ja schon irgendwie ausgeglichen zwischen den Teams, da wir ja fast das schwächste Auswärtsteam sind. Sicherlich hat ETB zu Hause mehr Druck als wir auswärts. Trotzdem wollen wir gegen einen Mitkonkurrenten etwas holen, um uns da unten raus zuarbeiten.“ Das Radojewski weiß, wie man gegen ETB punktet, hat er in dieser Saison noch als Trainer von Germania Ratingen gezeigt. Da holte er vor seiner Entlassung im September am Ersten Spieltag ein 3:3-Unentschieden. Allerdings fand dieses Spiel im heimischen Stadion statt.

Somit wird es also am Sonntag ein Duell, in der für eine der beiden Mannschaften endlich eine Negativserie beendet werden könnte. Wer dies sein wird, Trainer Apfeld hat dazu natürlich eine klare Meinung: „Irgendwann reißt jede Serie mal. Wir hoffen natürlich, dass es am Wochenende unsere ist.“

Autor: Sebastian Stachowiak

Mehr zum Thema

Kommentieren