Horst Heldt erklärte in der Mittwochausgabe der

Horst Heldt

Das sagt er über Schalke und das HSV-Interesse

Krystian Wozniak
30. November 2016, 18:49 Uhr
Foto: firo

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Horst Heldt erklärte in der Mittwochausgabe der "Sport Bild", warum er nicht zum Hamburger SV wechselte und was er vom aktuellen Lauf seines Ex-Klubs Schalke 04 hält.

Der ehemalige Manager der Schalker, der noch bis zum vergangenen Mai das sportliche Sagen bei S04 hatte, war zuletzt ein heißer Kandidat auf den Sportdirektor-Posten beim HSV. Für viele schien eine Einigung zwischen den Hanseaten und dem 46-Jährigen nur noch eine Formalie zu sein. In der "Sport Bild" verriet Heldt, der sich mit den HSV-Bossen um HSV-Investor Klaus-Michael Kühne in der Schweiz getroffen hatte, was wirklich an einem möglichen Engagement beim Bundesliga-Dino dran war: "Natürlich hätte es mich gereizt, den HSV dort hinzubringen, wo er eigentlich stehen müsste: nach oben! Denn der HSV ist ein fantastischer Klub. Aber nach unserem Treffen habe ich noch einmal mit Didi Beiersdorfer telefoniert. Wir haben gemeinsam festgestellt, dass eine Zusammenarbeit keinen Sinn macht. Am Ende haben wir festgestellt, dass wir bezüglich der Kompetenzverteilung unterschiedlicher Meinung sind."

Ich bin überzeugt, dass Markus Weinzierl ein Trainer ist, der die Schalker Mannschaft prägen und mir ihr Erfolge feiern wird.
Horst Heldt

Dass die Zusammenarbeit auf Schalke zwischen seinem Nachfolger Christian Heidel und Markus Weinzierl so gut läuft, überrascht den gebürtigen Rheinländer Heldt nicht. Zumal Heldt schon im Jahr 2015 Weinzierl nach Gelsenkirchen locken wollte. Heldt in der "Sport Bild": "Am Anfang war es sicher nicht einfach für Markus Weinzierl. Weil Schalke schon ein ganz anderer Verein als sein Ex-Klub Augsburg ist. Die Wucht ist im Positiven wie im Negativen viel größer. Aber er hat es geschafft, die Nerven zu bewahren in der kritischen Phase. Und er hat ein System entwickelt, das der Mannschaft guttut. Ich bin überzeugt, dass Markus Weinzierl ein Trainer ist, der die Schalker Mannschaft prägen und mir ihr Erfolge feiern wird." Heldt hält sowohl einen Schalker Triumph im DFB-Pokal als auch in der Europa League für realistisch.

Zudem wollte Heldt eine Lanze für Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies brechen. Held gegenüber der "Sport Bild": "Ich habe nach wie vor einen sehr engen Draht zu Clemens Tönnies. Und ich finde, dass er es hervorragend macht, wie er den Verein derzeit führt. Er kann es genießen., dass es mit Schalke wieder nach oben geht. Das freut mich. Denn er ist mit sehr viel Herzblut dabei."

Autor: Krystian Wozniak

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