Duisburgs Trainer des Jahres Stefan Janßen bleibt für weitere zwei Jahre Trainer beim VfB Homberg – und sein Team nach dem 1:1 gegen Hiesfeld zum siebten Mal in Folge ungeschlagen.

VfB Homberg

Janßen verlängert und punktet weiter

Sven Kowalski
28. November 2016, 15:15 Uhr
Foto: Jörg Schimmel

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Duisburgs Trainer des Jahres Stefan Janßen bleibt für weitere zwei Jahre Trainer beim VfB Homberg – und sein Team nach dem 1:1 gegen Hiesfeld zum siebten Mal in Folge ungeschlagen.

Eine gute Nachricht gab es beim VfB Homberg schon vor dem Spiel gegen den TV Jahn Hiesfeld. Der Fußball-Oberligist verlängerte den Vertrag mit dem jüngst zu Duisburgs Trainer des Jahres gewählten Coach Stefan Janßen um weitere zwei Jahre.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vorstandes und auch über die Dauer des Vertrags, die für mich neu ist. Bislang war ich noch nie länger als zwei Jahre bei einem Verein. Aber in Homberg fühle ich mich sehr wohl und habe auch ein gutes Gefühl für die nächsten zwei Jahre. Dass wir unseren Weg mit jungen talentierten Spielern weiter ausbauen und uns in der Oberliga etablieren können“, so Janßen. In der aktuellen Saison ist der VfB bereits auf einem guten Weg, sich in der Liga zu etablieren. Auch im siebten Spiel in Folge blieben die Homberger ungeschlagen und wahrten mit dem 1:1 (1:0) gegen den Viertletzten den Acht-Punkte-Abstand auf die Abstiegsplätze.

Bereits nach neun Minuten brachte Jerome Manca den VfB mit einem sehenswerten Solo in Führung. Wie Slalomstangen ließ der Außenverteidiger drei Hiesfelder stehen, ehe er den Ball im langen Eck versenkte. Die Gastgeber schnürten die Veilchen phasenweise am eigenen 16er ein. „Aber leider hat uns im entscheidenden Moment die Präzision gefehlt“, ärgerte sich Oguzhan Cuhaci darüber, aus der anfänglichen Überlegenheit nicht mehr gemacht zu haben. „Wir müssen das Zweite nachlegen“, meinte der Mittelfeldspieler, „stattdessen haben wir den Gegner mit eigenen Fehlern stark gemacht.“

Janßen wollte nicht weiter darüber nachdenken, „wie es gelaufen wäre, wenn Jonas Rölver den Schlenzer in der 42. Minute im Eck versenkt hätte.“ Genauso wenig wollte er aber darüber sinnieren, „was passiert wäre, wenn Hiesfeld noch eine seiner guten Chancen nach der Pause genutzt hätte.“ So lautete das Fazit des Trainers: „In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Hiesfeld, da geht das Remis schon in Ordnung.“

Gutkowski hält den Punkt fest

Den Ausgleich kassierte Homberg in der 57. Minute: Nach einer Flanke köpfte Gino Mastrolonardo die Kugel in den Lauf von Damiano Schirru, der Philipp Gutkowski aus fünf Metern keine Chance ließ. „Anschließend haben wir noch ein paar Mal Glück gehabt“, meinte der VfB-Keeper, der mit einem starken Reflex gegen Joel Zwikirsch auch noch selbst den Punkt sicherte (83.). Neun Minute zuvor wäre Gutkowski aber machtlos gewesen, wenn Mastrolonardo nicht aus drei Metern am VfB-Tor vorbei geköpft hätte.

So konnte Gutkowski „gut mit dem Punkt leben“, und auch sein Trainer zeigte sich zufrieden. „Hiesfeld war der erwartet gefährliche und unbequeme Gegner. Wir haben zwar durch Justin Bock noch selbst die Möglichkeit, mit 2:1 zu gewinnen, aber am Ende war es wichtig, dass wir nicht verloren und Hiesfeld auf Abstand gehalten haben. Wir hätten den Abstand gern auf elf Punkte vergrößert, aber das sollte heute nicht sein.“

Autor: Sven Kowalski

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