Die SpVg Schonnebeck hat das Spitzenspiel in der Oberliga Niederrhein bei der SSVg Velbert mit 1:0 (1:0) gewonnen und klettert auf den zweiten Platz. Nun wartet das Stadtderby.

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Sieg im Topspiel: Schonnebeck bereit für RWE

Simon Gerich
27. November 2016, 18:03 Uhr
Foto: Thomas Kluwie

Foto: Thomas Kluwie

Die SpVg Schonnebeck hat das Spitzenspiel in der Oberliga Niederrhein bei der SSVg Velbert mit 1:0 (1:0) gewonnen und klettert auf den zweiten Platz. Nun wartet das Stadtderby.

Es war eine besondere Begegnung. Die SSVg Velbert, Tabellenzweiter, empfing die SpVg Schonnebeck, Tabellendritter. Und die Zuschauer in der Velberter Christopeit Sport Arena bekamen ein intensives Oberliga-Spiel zu sehen.

Beide Teams starten engagiert in die Partie und vor allem der Mannschaft von Karsten Hutwelker merkte man an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Der starke Jeffrey Tumanan war auf der linken Seite immer wieder Ausgangspunkt von Velberter Angriffen. Seine Flanke in der 18. Minute köpfte Said Benkarit auf das Schonnebecker Tor. In dem stand allerdings der hervorragend aufgelegte Torhüter Andre Bley und verhinderte die Führung für die Hausherren.

In der 26. Minute wäre Bley nach erneutem Kopfball von Benkarit aber machtlos gewesen, der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug waren es dann die Gäste, die es besser machten. Jordi Barrera stand nach einem abgewehrten Schuss von Marc Enger goldrichtig und brauchte nur noch zum 1:0 einschieben. Eine zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung, da die Gäste in der Offensive bis dahin kaum stattfanden.

In der zweiten Hälfte verlor das Spiel deutlich an Tempo, da sich die Gäste hinten rein stellten und den Bergischen den Ball überließen. Die SSVg scheiterte aber ein ums andere Mal an der sehr guten Schonnebecker Abwehr und fand keine Mittel, um die Heimniederlage zu verhindern.

Tönnies sieht einen "verdienten Sieg"

Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies war nach dem Spiel überglücklich: "Wir freuen uns sehr über diesen Sieg. Wir wussten, dass wir hier Glück brauchen und Velbert das spielbestimmende Team sein wird. Ein großes Lob an meine Mannschaft, die sich wirklich immer reinschmeißt. Besonders hervorheben möchte ich einen Spieler, der sonst nicht so im Mittelpunkt steht, nämlich Timo Patelschick, der sich nachher wirklich in alles reingeworfen hat und viele Situationen klären konnte. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg."

Karsten Hutwelker sah hingegen einen guten Auftritt seines Teams und eine bittere Niederlage: "Das mit dem verdient sehe ich natürlich ein bisschen anders. Kompliment an meine Truppe, die den Gegner hier über weite Strecken des Spiels hinten reingedrängt hat. Wir hatten eine große Zahl an Chancen, die wir nicht nutzen konnten und hinten haben wir einmal gepennt. Eine sehr bittere Niederlage, aber wir werden wieder aufstehen."

Nach dem Sieg in Velbert wartet auf die "Schwalben" am Mittwoch (19:30 Uhr) das nächste Highlight. Im Viertelfinale des Niederrheinpokals steht das Stadtderby gegen Rot-Weiss Essen an. Mit einer ähnlich starken Leistung wie in Velbert dürfte das Weiterkommen für den Regionalligisten kein Spaziergang werden.

Autor: Simon Gerich

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