Der FC Viktoria Köln ist in der Regionalliga momentan nicht zu stoppen. das 5:1 gegen den Wuppertaler SV war der siebte Sieg in Serie für den Spitzenreiter.

Regionalliga West

Viktoria marschiert in Richtung Meisterschaft

27. November 2016, 11:40 Uhr
Foto: Micha Korb

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Der FC Viktoria Köln ist in der Regionalliga momentan nicht zu stoppen. das 5:1 gegen den Wuppertaler SV war der siebte Sieg in Serie für den Spitzenreiter.

Sie hat mit 51 geschossenen Toren nach 18 Spielen die beste Offensive der Liga, führt dementsprechend verdient die Tabelle an und scheint momentan auf dem Weg in Richtung Meisterschaft kaum aufzuhalten zu sein: Die Viktoria aus Köln hat auch den Wuppertaler SV souverän geschlagen, am Ende stand es im Sportpark Höhenberg 5:1 (2:1). Ein Ergebnis, das letztendlich vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist, jedoch die Leistungsstärke und den Lauf der Domstädter gut darstellt.

Die vergangenen Wochen hätten für die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen kaum besser laufen können. In den letzten vier Partien haben Top-Torjäger [person=1574]Mike Wunderlich[/person] und Co. jeweils fünf Treffer erzielt, was eine klare Dominanz ausstrahlt. "Das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Jungs zeigen eine unglaubliche Leidenschaft und kommen mit Lust zum Training. Man merkt ihnen an, dass sie richtig Lust haben Fußball zu spielen. Wir können mit dem jetzigen Stand sehr zufrieden sein", zeigt sich Antwerpen sichtlich zufrieden.

Auch gegen die Wuppertaler brannte nicht viel an, die Kölner ließen in der Defensive kaum etwas zu. Kapitän Mike Wunderlich weiß, woran das liegt: "Das Wichtigste ist die Arbeit gegen den Ball und dass wir auf dem Platz eine Truppe sind. Darüber hinaus wissen wir, dass wir genug Qualität in der Offensive haben, das sieht man anhand der erzielten Tore von uns. Egal, ob wir 5:1 oder 3:1 gewinnen: Wichtig ist, dass wir das siebte Mal in Folge gewonnen haben, Erster sind und das auch absolut zurecht."

An Selbstbewusstsein mangelt es den Kölnern logischerweise nicht, aber gerade das macht die Mannschaft so stabil. Vieles scheint von alleine zu funktionieren, die Viktoria ist sehr eingespielt. Sie wirkt momentan unschlagbar. "Der Sieg gegen Wuppertal war hart erkämpft und ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Deswegen lassen wir uns davon nicht blenden. Wir wissen, dass es jede Woche für uns ein hartes Stück Arbeit ist. Wir haben genug erlebt in dieser Liga, seit fünf Jahren. Wir sind auf einem guten Weg, mehr aber auch nicht", sagt Wunderlich. Der Weg ist noch lang und wird mit Sicherheit kein Selbstläufer, daher treten die Viktorianer auf die Euphoriebremse. Auch der Kapitän: "Wenn wir auch in den kommenden Spielen so spielen wie zuletzt, dann ist es schwer gegen uns Chancen zu gewinnen und Tore zu erzielen. Außerdem haben wir in der Offensive eine brutale Qualität."

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