Die U19 des FC Schalke 04 empfängt am Sonntag, 11 Uhr, den Drittletzten Wuppertaler SV. Aber Norbert Elgert warnt: „Das ist ein dicker Brocken“

Schalke U19

Dicker Brocken wartet auf S04-Nachwuchs

Tim Lievertz
26. November 2016, 10:37 Uhr
Foto: Martin Möller

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Die U19 des FC Schalke 04 empfängt am Sonntag, 11 Uhr, den Drittletzten Wuppertaler SV. Aber Norbert Elgert warnt: „Das ist ein dicker Brocken“

Wenn der Tabellenzweite auf den Drittletzten trifft, sollte eigentlich alles auf einen Sieg für den Zweiten hinauslaufen. Ganz so einfach ist es aber im Fußball natürlich nicht. Das wird auch die U19 des FC Schalke 04 am Sonntag wieder erfahren, wenn der Wuppertaler SV, Tabellenzwölfter der A-Junioren-Bundesliga West, in Gelsenkirchen gastiert (11 Uhr).

„Dass Wuppertal ein dicker Brocken ist, haben wir ja bereits in der vergangenen Saison zu spüren bekommen“, erinnert Schalkes Trainer Norbert Elgert mahnend an die beiden knappen Spiele aus der vergangenen Spielzeit. Und auch in dieser Saison sollte man die Gäste aus Wuppertal keineswegs unterschätzen. „Zuletzt haben sie vor drei Wochen ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach geholt“, warnt Norbert Elgert und weist darauf hin, dass Wuppertal „in unserer Liga jedem das Leben schwer machen“ kann.

Das gilt auch für seine Schalker, für die das Spiel vor allem vom Kopf her eine gefährliche Angelegenheit werden könnte. Denn eine Woche nach dem überzeugenden 4:1-Sieg beim direkten Verfolger Bayer Leverkusen muss Schalke nun umschalten. Denn einfach wird es gegen den WSV keinesfalls.

Die Wuppertaler zeichnet laut Elgert vor allem die Intensivität und die Kompaktheit aus, mit der der WSV zu Werke geht. Und was die Tabellensituation ein wenig versteckt: „Wuppertal hat gute Fußballer in ihren Reihen, darunter vier bis fünf Jungs aus dem vergangenen Jahr in der Startelf, so dass man schon von einer eingespielten Mannschaft sprechen kann“, sagt der Schalker Trainer. Zudem sei Wuppertal taktisch gut geschult und spiele sowohl auf Konter als auch auf zweite Bälle.

Nicht ins offene Messer laufen

Den Schalkern ist also Vorsicht geboten. „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen“, warnt Norbert Elgert, für den es vor allem darauf ankommt, dass sein Team mit der nötigen Geduld antritt.

In Geduld üben muss sich auch das Lazarett der Schalker. Mit Jim Becker und Hendrik Sauter fallen erneut zwei Torhüter aus, für sie wird wieder Ivan Prebanic aus der U17 auf der Bank Platz nehmen. Zudem werden neben Jannis Kübler wohl auch Florian Krüger und Dustin Willms das Spiel verpassen.

Autor: Tim Lievertz

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