Am Sonntag (14:30) kommt es an der Hordeler Heide zum Verfolgerduell zwischen DJK TuS Hordel und dem Lüner SV. Beide Teams wollen Spitzenreiter Herne nicht davonziehen lassen.

TuS Hordel

"Mehr Druck als sonst machen wir uns nicht"

Sebastian Stachowiak
25. November 2016, 06:37 Uhr
Foto: Nils Heimann

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Am Sonntag (14:30) kommt es an der Hordeler Heide zum Verfolgerduell zwischen DJK TuS Hordel und dem Lüner SV. Beide Teams wollen Spitzenreiter Herne nicht davonziehen lassen.

Es ist das Spitzenspiel des 15. Spieltags: Der Tabellenzweite DJK TuS Hordel erwartet zu Hause den Aufsteiger Lüner SV. Das es zu diesem Spitzenspiel kommt, ist durchaus überraschend. Schließlich ist der Lüner SV erst in der vergangenen Saison aus der Landesliga aufgestiegen. Doch das Team von Trainer Mario Plechaty spielt bisher eine starke Saison und hat sich mit Platz drei in der Spitzengruppe etabliert. Trotzdem will Plechaty vor der Partie in Hordel erst einmal tiefstapeln: „Wir sehen uns schon als der Underdog in dieser Partie. Der Vorteil liegt bei Hordel, die ja schon in der Vergangenheit da oben mitgespielt haben. Ich weiß, dass wir kein normaler Aufsteiger sind. Trotzdem war mit diesen Leistungen nicht unbedingt zu rechnen.“

Sein Trainer-Kollege Marcel Bieschke sieht das naturgemäß etwas anders: „Ich hatte Lünen schon da vorne erwartet. Sie sind schließlich geradezu durch die Landesliga marschiert. Da ist schon eine enorme Qualität vorhanden, die uns die Aufgabe nicht leicht machen wird.“ Für Hordel geht es im Verfolgerduell neben der Chance, einen direkten Konkurrenten zu distanzieren, auch darum, an Westfalia Herne dranzubleiben, die zeitgleich beim Kirchhörder SC spielen. Trotzdem will Bieschke der Partie nicht zu hohen Stellenwert geben: „Das Spiel ist nicht wichtiger als jedes andere Spiel. Spitzenspiel hin oder her: mehr Druck als sonst machen wir uns jetzt nicht. Wir freuen uns einfach auf das Spiel und hoffen natürlich, dass viele Zuschauer zu uns kommen werden.“

Hordel wird dabei auf seine herausragende Abwehr setzen. Bisher spielte die Bieschke-Elf in dieser Saison bereits neun Mal zu null. Für Plechaty ist deshalb klar, dass seine Mannschaft die wenigen Chancen, die sie bekommt, nutzen muss, um etwas mitzunehmen: „Es wird ein Duell zweier spielstarker Mannschaften. Da können Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wir freuen uns auf jeden Fall auf diese Partie.“

Autor: Sebastian Stachowiak

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