Die U23 des BVB hat den SV Rödinghausen mit 1:0 (0:0) geschlagen. Nach dem Spiel drehte sich alles um Matchwinner Neven Subotic.

BVB II

Trainer Farke lobt Matchwinner Subotic

Tobias Hinne-Schneider
23. November 2016, 22:51 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die U23 des BVB hat den SV Rödinghausen mit 1:0 (0:0) geschlagen. Nach dem Spiel drehte sich alles um Matchwinner Neven Subotic.

Neven Subotic ließ sich feiern - von seinen Mitspielern, von den Fans und auch von BVB-Trainer Daniel Farke: "Im Fußball wird man für das belohnt, was man investiert. Und Neven ist mit offenen Armen zu uns gekommen, war sehr aufmerksam, ist extra zum Anschwitzen gekommen, um die Jungs kennen zu lernen. Sein Spiel war sehr solide und souverän, und wenn man dann als Verteidiger noch das entscheidende Tor schießt, dann ist das super."

Der BVB tat sich schwer gegen starke Ostwestfalen, die zu Beginn mehr Spielanteile hatten. Gleich in der zweiten Minute zeichnete sich der 19-jährige BVB-Torwart Jan-Pascal Reckert bei einem Kopfball aus. Anschließend gab es auf beiden Seiten kaum Gelegenheiten für die Teams. Auch der zweite Durchgang fand weitestgehend ohne Torabschlüsse statt, allerdings kontrollierten die Gastgeber die Begegnung zunehmend.

"Der Sieg ist sicherlich nicht glücklich", sagte Farke, wohlwissend, dass es nicht die beste Leistung seiner Mannschaft war: "Wir waren schludrig im Passspiel, haben unser Positionsspiel nicht aufgezogen. Insgesamt haben wir einfach keine gute Balance gefunden." Für drei Dinge wollte der BVB-Coach seine Mannschaft dann aber doch noch loben: "Zum einen die Wertschätzung von einem zu Null-Ergebnis, denn in einem Heimspiel ist es dann ganz oft so, dass man die Geduld verliert. Ein großes Kompliment für die gesamte Defensivleistung. Und als drittes unsere Wertschätzung für Standardsituationen."

Für Rödinghausen war es die dritte Niederlage in Serie, trotzdem machte SVR-Coach Alfred Nijhuis seiner Mannschaft keinen Vorwurf: "Wir hatten die Borussen sehr gut im Griff. Haben sehr gut verschoben und sind immer wieder gut in die Zweikämpfe gekommen. Dann wartet man lange auf die eine Möglichkeit, die aber nicht kam. Stattdessen nutzen die Dortmunder eine Standardsituation mit ihren langen Leuten."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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