Am Sonntag tritt Schonnebeck im Verfolgerduell bei der SSVg Velbert an. An das Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen will man dabei noch nicht denken.

Schonnebeck

Vor dem Pokalhit kommt das Spitzenspiel

Sebastian Stachowiak
23. November 2016, 14:09 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Sonntag tritt Schonnebeck im Verfolgerduell bei der SSVg Velbert an. An das Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen will man dabei noch nicht denken.

Es werden anspruchsvolle Tage für die SpVg Schonnebeck. Erst kommt es am Sonntag zum Ligakracher beim Tabellenzweiten SSVg Velbert (SO, 27.11.16, 14 Uhr, Christopeit Sport Arena). Und am Mittwoch wartet bereits der nächste Knaller gegen den großen Stadtrivalen Rot-Weiss Essen im Niederrheinpokal-Viertelfinale (MI, 30.11.16, 19:30 Uhr, Stadion Essen). Für Trainer Dirk Tönnies aber kein Grund, den Fokus falsch auszulegen: „So ein Topspiel gegen Velbert hat sich meine Mannschaft durch eine tolle Saison hart erarbeitet. Damit konnte keiner rechnen. Deshalb freuen wir uns auf dieses Spiel um so mehr. Die Konzentration für RWE beginnt dann erst nach dem Ligaalltag.“

Auch Velbert-Trainer Karsten Hutwelker glaubt nicht daran, dass Schonnebeck schon im RWE-Fieber ist: „Für Schonnebeck ist das natürlich ein absolutes Highlight. Trotzdem glaube ich definitiv nicht daran, dass sie den Blick schon auf das Pokalspiel legen. Im Gegenteil: Die wollen bestimmt mit einem Sieg gegen uns motiviert in die Partie gegen RWE gehen. Allerdings wollen wir das natürlich unbedingt verhindern.“

Dass dies nicht leicht wird, zeigen allein schon die beeindruckenden Serien von Schonnebeck: Zuletzt gab es drei souveräne Siege in Folge. Auswärts ist die Spielvereinigung über die gesamte Saison gesehen noch ungeschlagen: „Auf solche Serien achten wir nicht. Für uns ist jedes Spiel in dieser Liga wie ein Pokalspiel. Wir wollen gegen Velbert eine ordentliche Partie abliefern und dann schauen, was raus springt. Das Velbert ein sehr schwerer Gegner ist, muss ich nicht groß erwähnen“, kommentiert Tönnies sachlich.

Während Schonnebeck vielleicht die positive Überraschung der Saison ist, war mit Platz zwei von Velbert durchaus zu rechnen. Hutwelker sieht gerade in dieser Rolle von Schonnebeck eines der Erfolgsgeheimnisse: „Gegen Schonnebeck muss ich meine Mannschaft nicht extra motivieren. Die haben bisher ein tolle Saison gespielt. Die schwimmen zwar immer noch für viele etwas im Hintergrund von Uerdingen und uns, aber ich hatte schon vor der Spielzeit gesagt: Vergesst mir Schonnebeck nicht. Und ich hatte recht.“

So springt Schonnebeck also von Topspiel zu Topspiel. Für den einen etwas überraschend, für den anderen eine logische Folge der guten Arbeit in der jüngeren Vergangenheit. Für diese kann man sich in dieser Woche mal so richtig belohnen.

Autor: Sebastian Stachowiak

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