Ex-BVB-Profi Henrikh Mkhitaryan kommt beim englischen Spitzenklub Manchester United nicht auf die Beine. Startrainer Jose Mourinho vertröstet den Armenier.

England

Mourinho hat kein Vertrauen zu Mkhitaryan

Martin Herms
22. November 2016, 15:25 Uhr
Foto: dpa

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Ex-BVB-Profi Henrikh Mkhitaryan kommt beim englischen Spitzenklub Manchester United nicht auf die Beine. Startrainer Jose Mourinho vertröstet den Armenier.

Am vergangenen Samstag musste der 27-Jährige den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Im Topspiel gegen den FC Arsenal (1:1) stand der Offensivspieler zum vierten Mal in Folge aus Leistungsgründen nicht im Kader des englischen Rekordmeisters. In der laufenden Premier-League-Saison stand Mkhitaryan, der im vergangenen Sommer vom Bundesligisten Borussia Dortmund für 42 Millionen Euro auf die Insel wechselte, insgesamt nur 104 Minuten auf dem Feld. Eine desaströse Bilanz. Die englische Zeitung "Daily Telegraph" hatte ihn vor kurzem wenig überraschend auf eine Flop-Liste der Sommertransfers gesetzt.

Vernichtendes Urteil für den Ex-Dortmunder

Nach dem Spiel gegen die Gunners wurde United-Trainer Jose Mourinho erneut zu den Gründen für die Nichtberücksichtigung Mkhitaryans befragt. "Ich habe ihm gesagt: 'Arsenal ist nicht das Spiel für dich'", erklärte der Portugiese und fügte hinzu: "Ich glaube nicht, dass er zehn oder 20 Minuten als Einwechselspieler braucht. Er braucht weniger Druck und bessere Umstände, um seine Qualitäten zur Geltung bringen zu können."

Mkhitaryan "hält seinen Mund"

Eine vernichtende Analyse für den technisch versierten Ex-Dortmunder, der schon zu BVB-Zeiten als äußerst empfindlich galt. Mourinho traut Mkhitaryan offenbar nicht zu, dem Druck in der Premier League stand zu halten.

Hoffnung gibt es für den armenischen Nationalspieler immerhin auf einen Einsatz am Donnerstag (21:05 Uhr) in der Europa League gegen den holländischen Klub Feyenord Rotterdam. "Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn gegen Feyenoord einsetzen werde", sagte Mourinho, der wenigstens Mkhitaryans professionelle Einstellung lobte: "Er ist nicht glücklich, aber er verwandelt seine Frustration auf die richtige Weise: Er hält seinen Mund, arbeitet hart und versucht, sich anzupassen."

Autor: Martin Herms

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