Schalke hat sich aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga befreit. Das ist der Mannschaft durch geschlossenes Auftreten gelungen. Ein Kommentar.

Schalke

Europäische Plätze keine Utopie mehr

Christoph Winkel
21. November 2016, 10:14 Uhr
Foto: Firo

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Schalke hat sich aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga befreit. Das ist der Mannschaft durch geschlossenes Auftreten gelungen. Ein Kommentar.

Schalkes Siegtorschütze Leon Goretzka sagte nach dem Spiel in Wolfsburg, dass die Mannschaft noch an den Sieg geglaubt hat und sich deshalb alle auf dem Platz gegenseitig „gepusht“ hätten. Und dann sagte der 21-Jährige noch folgenden Satz: „Das ist der Unterschied zu den letzten Jahren, als man sich mit einem Untenschieden zufrieden gegeben hätte.“ Ein Satz mit großer Aussagekraft.

Auch wenn die Schalker schon besser als in Wolfsburg gespielt haben, sind sie über die gesamte Spielzeit als Einheit aufgetreten. Dieser Sieg war ein Sieg des Willens, ein hartes Stück Arbeit. Seit Wochen investieren die Spieler sehr viel, um den völlig verkorksten Start auszubügeln. Dazu braucht es Siege, keine Unentschieden.

Kapitän Benedikt Höwedes ist Schalkes unumstrittener Chef

Durch geschlossenes Auftreten ist es der Mannschaft gelungen, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Mit Benedikt Höwedes gibt es einen Anführer, dem alle Spieler folgen. Höwedes ist ein unumstrittener Chef, wie ihn Schalke aus den verschiedensten Gründen in den vergangenen Jahren nicht hatte. Dass die Königsblauen schon bald wieder um die europäischen Plätze spielen könnten, ist keine Utopie mehr. Es ist ihr Verdienst.

Autor: Christoph Winkel

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