Nach 3:17 Stunden Schwerstarbeit hat Tommy Haas das Achtelfinale der 127. US Open in New York erreicht. Der 29 Jahre alte Weltranglistenzehnte, der wegen seiner Beschwerden in der  rechten Schulter zwischen seinen Spielen kaum noch trainiert, verspielte gegen den Franzosen Sebastien Grosjean eine 2:0-Satzführung, kämpfte sich aber mit einem 6:2, 6:4, 3:6, 4:6, 6:3  dann doch noch bis ins Achtelfinale.

Haas gegen Grosjean über die volle Distanz

Jetzt gegen Blake

kop1
01. September 2007, 22:12 Uhr

Nach 3:17 Stunden Schwerstarbeit hat Tommy Haas das Achtelfinale der 127. US Open in New York erreicht. Der 29 Jahre alte Weltranglistenzehnte, der wegen seiner Beschwerden in der rechten Schulter zwischen seinen Spielen kaum noch trainiert, verspielte gegen den Franzosen Sebastien Grosjean eine 2:0-Satzführung, kämpfte sich aber mit einem 6:2, 6:4, 3:6, 4:6, 6:3 dann doch noch bis ins Achtelfinale.

Der in New York an Nummer zehn gesetzte Haas, der nun auf den Weltranglistensechsten James Blake aus den USA trifft, zeigte gegen Grosjean zunächst seine beste Leistung bei den diesjährigen US Open. Der gebürtige Hamburger, in den bisherigen acht Begegnungen mit dem Franzosen nur dreimal siegreich, bestimmte das Match auf dem Grandstand. Haas, der in seinen vorangegangen zwei Spielen jeweils den ersten Satz verloren hatte, ließ aber gegen Ende des dritten Satzes immer mehr nach, sein Gegner, Nummer 78 der Weltrangliste, kämpfte sich ins Spiel zurück und wehrte auch zwei Breakbälle zum 5:3 im vierten Satz ab. Haas behielt aber im Entscheidungssatz die Nerven und nutzte seinen ersten Matchball zum Sieg.

Haas steht bei den US Open mittlerweile zum sechsten Mal im Achtelfinale, nur zweimal, 2004 und im Vorjahr, war er noch eine Runde weiter gekommen. Insgesamt nur viermal hatte der 29-Jährige überhaupt das Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht.

In New York profitierte Haas bislang auch von einer sehr günstigen Auslosung: Erstrundengegner Steva Darcis (Belgien) war Qualifikant, Zweitrundengegner Philipp Petzschner (Bayreuth), der seinen Gegner freilich zum Äußersten trieb, ist nur die Nummer 290 der Welt. Der US-Amerikaner Blake wäre der erste harte Prüfstein.

Autor: kop1

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