Im Stadion Niederrhein setzte sich die Hoffmann-Elf mit 3:2 gegen Gastgeber RWO durch. Ein mühevoller Sieg für den BVB.

RWO vs. BVB U19

Tullberg glaubt nicht mehr an den Fußballgott

Fabian Kleintges-Topoll
19. November 2016, 16:26 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Im Stadion Niederrhein setzte sich die Hoffmann-Elf mit 3:2 gegen Gastgeber RWO durch. Ein mühevoller Sieg für den BVB.

„Ein Riesenlob an die Moral der Mannschaft, sie hat immer wieder an sich geglaubt“, resümierte BVB-Coach Benjamin Hoffmann nach dem engen Spiel. Sein Team setzte sich wie erwartet früh in in der Oberhausener Hälfte fest, hatte sehr viel Ballbesitz und erspielte sich einige hochkarätige Chancen. Oft fehlte allerdings der letzte Pass. RWO stand defensiv gut und war auf Konter bedacht. So setzten die Hausherren auch des Öfteren gefährliche Nadelstiche nach vorne.

Einen solchen nutzten die Gastgeber zum 1:0 in der 44. Minute. [person=33686]Chris Führich[/person] ließ zwei Gegenspieler stehen und sorgte mit einem schönen Schlenzer aus 16 Metern für die Oberhausener Halbzeitführung. „Durch individuelle Fehler haben wir Oberhausen oft eingeladen. Sie haben uns bis zur letzten Minute alles abverlangt. Gegen Ende mussten wir die Brechstange rausholen“, analysiert Hoffmann, dessen Team in der 57. Minute durch ein Freistoßtor von Kapitän [person=30500]Dzenis Burnic[/person] der verdiente Ausgleich gelang. Danach ließen die Offensivbemühungen der Oberhausener nach, Dortmund nahm das Zepter in die Hand und ging durch [person=33298]Julian Schwermann[/person] eine Viertelstunde vor Schluss mit 2:1 in Führung. Nur fünf Minuten später erzielte [person=33812]Cekdar Orhan[/person] wie aus dem Nichts den Ausgleich. In der 90. Minute sorgte erneut ein Freistoß für den letztendlichen Auswärtserfolg des BVB.[person=34171] Jacob Bruun Larsen[/person]s Schuss war allerdings nicht unhaltbar.

Nach so einem Tag glaube ich nicht an den Fußballgott!
Mike Tullberg

Oberhausen-Coach Mike Tullberg war nach der Last-Minute-Niederlage sehr enttäuscht: „Zwei Minuten vorher können wir das Spiel sogar gewinnen und verlieren durch zwei ärgerliche Freistöße.“ Dennoch spricht der dänische Ex-Profi seiner Mannschaft ein großes Lob aus: „Die Jungs haben das überragend gemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Wir hätten durch unsere Kontersituationen wenigstens noch ein, zwei Tore schießen können. Die Niederlage tut sehr weh“. Oberhausen muss weiterhin viele Ausfälle verkraften, einige Rückkehrer standen heute erstmals wieder auf dem Platz.

Dortmund will Kraft tanken für Warschau

Am kommenden Samstag will der 30-Jährige in Bielefeld an die heute positive Leistung seiner Mannschaft anknüpfen, um die Punkte für den erhofften Klassenerhalt einzufahren. Dortmund trifft am Dienstag in der UEFA Youth League auf Legia Warschau. „In der Gruppe ist noch alles drin, trotzdem richten wir den Fokus auch auf Duisburg, damit wir in der Meisterschaft weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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