Oberligist ETB SW Essen hat zu der öffentlichen Kritik an Trainer Damian Apfeld Stellung bezogen.

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Vorstand bezieht im Fall Krausenbaum Stellung

Martin Herms
18. November 2016, 19:09 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Oberligist ETB SW Essen hat zu der öffentlichen Kritik an Trainer Damian Apfeld Stellung bezogen.

Via Facebook hatte Gerd Krausenbaum den ETB-Trainer nach der Derbypleite gegen die SpVg Schonnebeck (1:4) scharf kritisiert. Der Vorstand der Essener stellte nun gegenüber RevierSport klar, dass Krausenbaum diese Äußerungen als Privatperson getätigt habe. "Gerd Krausenbaum ist im August von seinem Posten als zweiter Vorsitzender zurückgetreten und hat sich als Vereinsmitglied beim ETB abgemeldet. Im Vereinsregister wurde er im Oktober 2016 als zweiter Vorsitzender ausgetragen", beteuert ETB-Pressesprecher Axel Schulten.

Darüber hinaus erklärte Schulten, dass die Vereinsführung im Fall Apfeld eine andere Meinung habe als Krausenbaum. "Der ETB-Vorstand distanziert sich von den Äußerungen des ehemaligen Vorstandsmitglieds Gerd Krausenbaum."

Krausenbaum griff Apfeld massiv an: "Entweder kann Damian Apfeld es oder er kann es nicht. (...) Ich habe nicht jahrelang Arbeit und Zeit in den Verein investiert, damit ein 27-jähriger Jungtrainer den Verein als Experimentierfeld benutzt und hinterher behauptet 'Sorry, es ist alles schief gelaufen, wir haben Pech gehabt' und in die RWE-Jugendarbeit zurück geht."

Seiner Kenntnis dürfte es sich entzogen haben, dass Apfeld, der früher im Jugendbereich bei Rot-Weiss Essen tätig war und im Sommer aus Schonnebeck zum Uhlenkrug wechselte, 30 und nicht 27 Jahre alt ist.

Die Aussagen Krausenbaums wollte der ETB-Trainer auf Nachfrage dieser Redaktion nicht kommentieren: "Mit Dingen, die in sozialen Netzwerken kommuniziert werden, beschäftige ich mich nicht. Ich konzentriere mich nur auf das Sportliche."

Autor: Martin Herms

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