Ein paar Tage hatte BVB-Trainer Tuchel im Training fast alle Spieler zusammen – vor dem Bayern-Spiel aber gibt es Rückschläge.

BVB

Personelle Rückschläge vor dem Bayern-Kracher

Sebastian Weßling
18. November 2016, 16:42 Uhr
Foto: firo

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Ein paar Tage hatte BVB-Trainer Tuchel im Training fast alle Spieler zusammen – vor dem Bayern-Spiel aber gibt es Rückschläge.

Lange schien es so, als würde Thomas Tuchel über die Qual der Wahl reden müssen vor dem Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/live in unserem Ticker). Fast alle seine Spieler hatte er in der laufenden Trainingswoche beisammen, sogar Marco Reus war wieder einsatzbereit – bis zum Freitagmittag. Da gab der BVB bekannt, dass sein Offensivstar wegen Fersenproblemen fehlen würde – nachdem er wegen einer Entzündung im Adduktorenbereich seit Mai kein Fußballspiel mehr bestritten hat.

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„Diese Beschwerden jetzt haben aber mit der ganzen Leidenszeit nichts zu tun“, erklärte Tuchel. „Er hat Probleme in der Ferse, eventuell rühren die von den neuen Schuhen her. Ansonsten gibt es keinen Grund dafür.“ Aus dem Nichts seien die Beschwerden gekommen, was einerseits eine gute Nachricht sei: „Das ist zwar schmerzhaft, aber es ist nichts kaputt.“ Aber bei einem chronischen Patienten wie Reus ist man eben vorsichtig. „Natürlich befürchtet man, wenn er mit diesem Schmerz spielt, dass er eine Schonhaltung einnimmt, die sich auf die Adduktoren auswirkt.“ Also auf den Bereich in dem die Leidensgeschichte ihren Anfang nahm.

Und Reus ist nicht der einzige prominente Ausfall, den die Dortmunder zu beklagen haben. Bei Sebastian Rode schmerzte die Narbe von der Blinddarm-OP nach dem Training wieder, Raphael Guerreiro klagte über muskuläre Probleme. Hinter beide setzte Tuchel „ein dickes Fragezeichen“. Die Folge: Auch am Samstag werden Spieler zum Einsatz kommen, die noch nicht bei 100 Prozent sind.

Dazu gehören Marcel Schmelzer und André Schürrle, die zuletzt wochenlang ausfielen. „Sie müssen“, sagt Tuchel auf die Frage, ob beide schon spielen können. „Wir haben keine Wahl.“

Autor: Sebastian Weßling

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