Vor der 12. Auflage des NRW-Traditionsmasters ist klar, dass der FC Schalke 04 die Mannschaft ist, die es zu schlagen gilt.

NRW-Traditionsmasters

Schalke will dritten Titel in Folge

18. November 2016, 10:53 Uhr
Foto: Kai Kitschenberg

Foto: Kai Kitschenberg

Vor der 12. Auflage des NRW-Traditionsmasters ist klar, dass der FC Schalke 04 die Mannschaft ist, die es zu schlagen gilt.

Die Königsblauen holten den Titel zuletzt zwei Jahre in Folge. Eine stolze Leistung. Doch geht es nach Olaf Thon, soll es damit noch nicht getan sein. Der Ex-Profi, der für die Knappen 333 Bundesliga-Spiele bestritt, betont: „Wir haben das Ziel, den Pokal auch ein drittes Mal nacheinander zu gewinnen!“

Thon sieht allen Grund, optimistisch zu sein, schließlich hat er einen großen Kader beisammen. Und auch die Qualität stimmt: „Wir können in Mülheim eine gute Mannschaft ins Rennen schicken. Martin Max wird für uns stürmen, Tomasz Waldoch und Matthias Herget werden dabei sein und wir hoffen, dass wir auch Gerald Asamoah für unser Team gewinnen können.“

Die Vorfreude bei Thon und seinen Mitspielern ist groß, denn das NRW-Traditionsmasters hat sich in seiner Geschichte zu einer echten Institution entwickelt. „Wir freuen uns, dass wir wieder dabei sein dürfen. Die Jungs haben immer Spaß dort“, sagt Thon. Der Grund ist einfach: „Die Halle ist immer ausverkauft, es gibt Derbys ohne Ende. Jeder will dort zeigen, dass er noch besser ist, als die alten Kollegen.“

Wer den Schalkern bei der Mission Titelverteidigung am ehesten in die Quere kommen könnte, weiß Thon bereits: „Bei vielen Teams muss man natürlich erst abwarten, wie der Kader aussieht, aber der VfL Bochum ist immer stark. Sie sind für mich der härteste Gegner.“

Auf die Schalker wartet zudem in diesem Jahr das Duell mit ihren Freunden vom 1. FC Nürnberg. Die Franken reisen als „Special Guest“ ins Revier, da sie der amtierende Gewinner des nationalen Masters sind. Das Finale in Berlin gewann der FCN im vergangenen Januar übrigens im Elfmeterschießen gegen Schalke. Für Thon ist daher klar: „Mit Nürnberg haben wir noch ein Hühnchen zu rupfen.“

Die Motivation stimmt, die Qualität im Kader auch. Die Gegner dürften also gewarnt sein: Mit den Schalkern ist auch am 8. Januar wieder zu rechnen.

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