Die Fischelner sind in den letzten Wochen aufgrund einer kleinen Schwächephase, aus der Spitzengruppe der Oberliga Niederrhein rausgerutscht.

VfR Krefeld-Fischeln

Cherfi hadert mit Chancenverwertung

Marc Arnold
16. November 2016, 11:50 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

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Die Fischelner sind in den letzten Wochen aufgrund einer kleinen Schwächephase, aus der Spitzengruppe der Oberliga Niederrhein rausgerutscht.

Das Team von Trainer Josef Cherfi belegt aktuell mit 25 Punkten zwar immer noch den sechsten Tabellenplatz, hat den Anschluss an das Spitzentrio allerdings mittlerweile verloren. Seit vier Partien ist die Cherfi-Elf sieglos, die letzten drei Partien wurden sogar allesamt verloren.

"Vor allem in den letzten beiden Partien haben wir das Tor einfach nicht getroffen und unsere Gegner mit leichtfertigen Fehlern zu Toren eingeladen. Wir müssen unsere fußballerische Überlegenheit besser ausnutzen.", resümiert Cherfi. Trotzdem ist der Fischeln-Trainer mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden: "Wir haben zwei Spiele vor dem Ende der Hinrunde bereits die Punktzahl wie letztes Jahr zur Winterpause. Punktemäßig sind wir also voll im Soll. Sicherlich wäre mehr möglich gewesen und wir können es auch noch besser als hauptsächlich in den letzten Wochen. Daher bin ich auch überzeugt, dass die Mannschaft aus der aktuellen Phase wieder rauskommt." Das Rausrutschen aus der Spitzengruppe ist für Cherfi dabei eher nebensächlich: "Wir wissen genau einzuordnen was möglich ist. Nur wenn alles rund läuft haben wir das Potential an der Spitzengruppe dranzubleiben."

Für Cherfi kommt nun das spielfreie Wochenende genau zum richtigen Zeitpunkt: "Dem ist definitiv so. Wir haben auch ein paar angeschlagene Spieler und hoffen, dass sie sich in der Zeit entsprechend auskurieren können. Deshalb bin ich jetzt nicht gerade traurig, dass die Pause ansteht. Wir können jetzt alle nochmal ein bisschen Kraft sammeln für den Schlussspurt in der Liga." Dieser soll dann allerdings wieder erfolgreicher gestaltet werden als die letzten Wochen.

Autor: Marc Arnold

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