Die Anfangseuphorie beim SC Frintrop ist verflogen. Nach der erneuten 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den TuS Holsterhausen lederte Trainer Sascha Fischer kräftig gegen sein Team.

SC Frintrop

Fischer ist von der Einstellung "angekotzt"

Robert Bauguitte
14. November 2016, 14:50 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Anfangseuphorie beim SC Frintrop ist verflogen. Nach der erneuten 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den TuS Holsterhausen lederte Trainer Sascha Fischer kräftig gegen sein Team.

Rein Tabellarisch sind die Frintroper in der Bezirksliga Gruppe 6 noch gut im Rennen. Trotz der zweiten Niederlage in Folge hat das Team aus dem Essener Nord-Westen nur sieben Zähler Rückstand auf den möglichen Relegationsrang, den momentan der nächste Gegner Vogelheimer SV belegt. Das 0:1 (0:1) gegen den TuS Holsterhausen brachte Trainer Sascha Fischer jedoch auf die Palme.

"Wieder einmal haben wir durch individuelle Fehler ein Spiel verloren. Obwohl wir gefühlt 75 Prozent Ballbesitz hatten, wissen meine Spieler einfach nichts damit anzufangen. Da muss sich jeder mal an die eigene Nase packen", ist Fischer verärgert. Durch eine Standardsituation konnte [person=23895]Daniel Valaev[/person] die Gäste aus Holsterhausen nach 38 Minuten in Führung bringen. Nach der Pause rannte Frintrop weiter an, der Ausgleich fiel jedoch nicht mehr. "Das war einfach kopflos. Ich habe zwar in der Pause angesprochen, dass vorne die Ideen fehlen. Leider haben meine Spieler den Schlüssel zum Torerfolg nicht mehr gefunden."

Da stimmt die Einstellung im Kopf nicht und das kotzt mich an.
Sascha Fischer

Wo das Problem seiner Mannschaft liegt, gegen die vermeintlich "Kleinen" der Liga nicht punkten zu können, weiß der Linienchef dabei ganz genau: "Wir müssen endlich einmal anfangen, auch gegen diese Mannschaften Fußball zu spielen. Gegen die Topteams kratzen, rennen, beißen meine Jungs. Gegen die Teams aus dem Keller dagegen, die sich nur stupide hinten rein stellen, tun wir uns unheimlich schwer. Da stimmt die Einstellung im Kopf nicht und das kotzt mich an."

Bevor es in der Liga weitergeht, steht am Dienstagabend erst einmal das wichtige Kreispokalspiel beim SC Phönix Essen an. Mit einem Auge schielt Fischer aber schon auf die Partie in Vogelheim: "Das könnte ein interessantes Spiel werden. Von einem Sieg bis zu einer hohen Niederlage ist alles drin. Mal schauen, wie sich meine Wundertüte diesmal präsentiert."

Autor: Robert Bauguitte

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