Der TSV Marl-Hüls hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen Erndtebrück rehabilitieren können und die Tabellenführung in der Oberliga Westfalen verteidigt.

TSV Marl-Hüls

Spitzenplatz auch gegen Roland verteidigt

13. November 2016, 18:48 Uhr
Foto: Joachim Kleine-Büning

Foto: Joachim Kleine-Büning

Der TSV Marl-Hüls hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen Erndtebrück rehabilitieren können und die Tabellenführung in der Oberliga Westfalen verteidigt.

Tobias Hötte erzielte schon nach neun Minuten die frühe Führung für den TSV, die Rolands Lars Schröder sieben Minuten nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit egalisieren konnte. "Danach entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, aber wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht", ist Coach Michael Schrank stolz auf sein Team. Egzon Kadrija sorgte nach einem Eckball für die erneute Führung (56.), ein Doppelpack von Sebastian Westerhoff machte letztendlich alles klar (63., 72.). Schrank: "Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin begeistert von dem, was meine Jungs da abgeliefert haben.

Hamm bereits fest im Blick
Nach der 1:2-Niederlage in der Vorwoche zu Hause gegen den ersten Verfolger Erndtebrück haben sich die Hülser also wieder rehabilitiert und können mit gestärktem Selbstvertrauen nun dem nächsten Topspiel gegen die Hammer Spielvereinigung entgegen gehen. Coach Schrank reibt sich schon vor Aufregung die Hände: „Das Spiel wird unter ganz anderen Umständen stattfinden, als es zuletzt gegen Erndtebrück der Fall war. Ich glaube, wir haben das nötige Zeug dazu, um Hamm zu schlagen.“ Die nötige Qualität besitzt die vor der Saison runderneuerte und verjüngte Mannschaft der Marler. „Das ist wirklich schön anzuschauen, was die Jungs machen. Wir wollen uns jetzt da oben festsetzen.“

Saisonziel könnte korrigiert werden
Schrank hat merklich Blut geleckt. Das Saisonziel, ein einstelliger Tabellenplatz, wird bis zur Winterpause noch nicht angerührt. Sollte die Schrank-Elf in der Pause allerdings immer noch oben dabei sein, könnte die Zielsetzung nach oben korrigiert werden. Schrank: „Sollte es so sein, könnten wir auch einen Platz in den Top Fünf anvisieren. Wir müssen nicht aufstiegen, aber wir nehmen jeden Erfolg gerne mit.“
Umso ärgerlicher ist es für den Linienchef, dass durch den anstehenden Totensonntag am kommenden Wochenende spielfrei ist und die Winterpause immer näherkommt: „Wir sind gerade in so einem Flow drin. Nach so einer Pause ist es immer schwierig wieder richtig reinzukommen.“

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