In einem turbulenten Topspiel setzte sich Blau-Weiß Mintard mit 2:0 gegen Spitzenreiter Vogelheim durch. Die Gäste kassierten dabei drei Rote Karten.

Mintard - Vogelheim

Irre Kartenflut im Topspiel

Fabian Kleintges-Topoll
13. November 2016, 19:14 Uhr
Foto: Patrick Friedland

Foto: Patrick Friedland

In einem turbulenten Topspiel setzte sich Blau-Weiß Mintard mit 2:0 gegen Spitzenreiter Vogelheim durch. Die Gäste kassierten dabei drei Rote Karten.

In einer von Beginn an hochintensiven Partie setzten die Gäste die ersten Akzente und hatten gerade in der ersten Viertelstunde mehrere gute Chancen. Die zweikampfbetonte Partie war lange Zeit sehr hektisch und durch viele Fouls geprägt, Schiedsrichter Niklas Tauch musste so früh viele Karten verteilen. Mintard kam nur schwer ins Spiel, erzielte aber mit der ersten richtigen Chance direkt die Führung. Die Gastgeber schalteten in der 21. Minute nach eigenem Ballgewinn sehr schnell um, sodass [person=27142] Jannis Grube[/person] nach einem Pfostenschuss von [person=10671]Marco Brings[/person] zum 1:0 abstaubte.

Drei Platzverweise gegen Vogelheim

Kurz darauf erhitzten sich die Gemüter, als Vogelheim-Schlussmann [person=10135]Marvin Abeijon[/person] nach einer Beleidigung gegen einen Zuschauer mit Rot vom Platz flog. Die dezimierten Vogelheimer taten sich bis zur Pause schwer, Mintard hatte das Geschehen mit einem Mann mehr gut unter Kontrolle. In der 57. Minute erzielte [person=3766]Manuel Schulitz[/person] mit einem sehenswerten Schlenzer aus 16 Metern das 2:0 für die Hausherren. Erst in der Schlussviertelstunde kam von den Gästen nochmal ein Aufbäumen und so erspielten sie sich einige gute Chancen auf den Anschluss. Allerdings folgten in der Drangphase zwei weitere Platzverweise gegen Vogelheim. [person=11595]Björn Barke[/person] sah Gelb-Rot wegen Reklamierens und [person=29709]Robert Nnaji [/person] flog nach einem rüden Foul von hinten in die Beine mit Rot vom Platz.

Vogelheim-Coach Sascha Hense sprach nach dem Spiel von einer „katastrophalen Schiedsrichterleistung“. „In den ersten 15 Minuten müssen wir schon 2:0 führen. Dann reißt Mintard nichts mehr gegen uns. Danach wurden wir natürlich durch die Schiedsrichter geschwächt. Trotz neun Mann waren wir nicht die schlechtere Mannschaft“, erklärt sich der verärgerte Gästetrainer die Niederlage.

Es ist immer schwer gegen neun Mann zu spielen. Der Schiedsrichter hatte eine klare Linie.
Fabian Holzmann

Mintard-Trainer Fabian Holzmann äußerte sich nach dem Spiel natürlich hochzufrieden: „Wir haben gut dagegen gehalten. Unsere spielerische Komponente hat sich durchgesetzt“, analysierte der Coach, der trotz mehrfacher Überzahl auf dem Platz, noch einige gegnerische Chancen mit ansehen musste. „Es ist immer schwer gegen neun Mann zu spielen. Der Schiedsrichter hatte eine klare Linie."

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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