Schalkes Trainer Markus Weinzierl sieht keinen Anlass, nach fünf ungeschlagenen Spielen einen Gang runter zu schalten.

Schalke

Trainer Markus Weinzierl geht in die Offensive

Thomas Tartemann
13. November 2016, 15:00 Uhr
Foto: Firo

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Schalkes Trainer Markus Weinzierl sieht keinen Anlass, nach fünf ungeschlagenen Spielen einen Gang runter zu schalten.

Schalkes Trainer Markus Weinzierl hat noch lange nicht genug. Die fünf ungeschlagenen Spiele, die er mit seiner Mannschaft zuletzt in der Fußball-Bundesliga geschafft hat, sollen nur der Anfang sein. Durch die Negativ-Serie zu Saisonbeginn, als die Königsblauen nach fünf Niederlagen am Tabellenende standen, hechelt der Klub den eigenen Ansprüchen nach wie vor hinterher.

„Wir wollen so viele Punkte wie möglich bis zur Winterpause sammeln“, sagt Weinzierl. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es für Kapitän Benedikt Höwedes & Co. beim VfL Wolfsburg weiter. Danach stehen kommt Darmstadt 98 in die Veltins-Arena. Im Dezember warten mit RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen zwei harte Liga-Prüfungen auf Schalke, bevor es gegen Neuling Freiburg und den stark abstiegsbedrohten Hamburger SV auf die Zielgerade geht.

„Wir wissen, wo wir hin wollen“, sagt Weinzierl. Platz zwölf, wo sich sein Team aktuell aufhält, kann nur eine Zwischenstation sein. „Wir wissen, dass wir noch viele Zähler brauchen“, so Weinzierl voller Tatendrang. Was dem Fußballlehrer Mut macht, ist die Tatsache, dass seine Profis mittlerweile die Spielidee immer besser verinnerlichen.

„Die Elf hat eine gute Entwicklung genommen. Sie versteht es immer besser, die Stärken auf den Platz zu bringen“, analysiert der Coach und schiebt nach: „Die Mannschaft ist insgesamt reifer und macht weniger Fehler.“ Aber Weinzierl sieht trotz des Aufwärtstrend überhaupt keinen Anlass, sich zurückzulehnen. Der Trainer räumt ein: „Beim Blick auf die Tabelle sind wir noch lange nicht zufrieden. Das Team hat das Potenzial, den Anschluss bis Weihnachten herzustellen.“

Schalke steht hinten endlich sicher

Mittlerweile hat es der Ex-Augsburger geschafft, seine Profis eine Mischung aus Kompaktheit, Konstanz und Offensivgeist zu verpassen. Gegentore sind mittlerweile selten geworden. Werder Bremen traf beim 1:3 auf Schalke nur vom Elfmeterpunkt. Dem FC Augsburg gelang Mitte Oktober das letzte Tor aus dem Spiel heraus gegen Schalke. Daniel Baier traf mit einem Distanzschuss zum 1:1-Endstand. „Da haben wir zwei Punkte liegen lassen. Sonst haben wir alle Ziele der letzten Wochen abgearbeitet“, resümiert Weinzierl.

Das nächste Ziel lautet jetzt: Auswärtssieg! „Das ist uns in der Europa League und im DFB-Pokal bereits gelungen. Hoffentlich ist er jetzt auch in der Bundesliga bald dran“, so Weinzierl. Bis zum Wolfsburg-Spiel hofft der Trainer wieder auf die Offensivkräfte Franco Di Santo (Bauchmuskel-Probleme) und Eric Maxim Choupo-Moting, der wegen einer Kniereizung zuletzt nur ein reduziertes Programm abspulen konnte und die Reise zur kamerunischen Nationalmannschaft absagen musste.

Autor: Thomas Tartemann

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