Viktoria Köln ist aktuell nicht zu stoppen. Sechs Siege in Serie, drei Mal in Folge fünf Tore erzielt und auch in der Torschützenliste liegt nun ein Kölner auf Platz eins.

Viktoria Köln

Wunderlich gewinnt das Torjäger-Duell

13. November 2016, 07:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Viktoria Köln ist aktuell nicht zu stoppen. Sechs Siege in Serie, drei Mal in Folge fünf Tore erzielt und auch in der Torschützenliste liegt nun ein Kölner auf Platz eins.

Das Spiel gegen den Bonner SC war nicht nur das Duell der beiden offensivstärksten Mannschaften der Regionalliga West, sondern auch das Duell der beiden besten Torjäger. Vor der Partie lag Bonns Angreifer [person=3983]Lucas Musculus[/person] mit 15 Treffern an der Spitze der Torjägerliste, Kölns [person=1574]Mike Wunderlich[/person] folgte mit einem Treffer weniger auf dem zweiten Platz. Nach dem Spiel teilen sich nun beide vorerst Platz eins, denn Wunderlich traf, während Musculus dem Torerfolg nur bei einem Pfostenschuss in der Schlussphase nahe kam.

Wunderlich selbst muss grinsen, wenn er auf das Thema angesprochen wird. „Das ist nur eine Randnotiz“, betont der Kapitän der Viktoria und legt den Fokus auf den Erfolg der Mannschaft: „Die Hauptsache ist, dass wir das Spiel gewonnen haben. Aber natürlich freue ich mich, dass ich ein Tor gemacht habe.“

Statistisch sind die Kölner in vielen Belangen führend. Viktoria ist nicht nur Tabellenführer, schießt die meisten Tore und hat einen der beiden besten Torjäger der Liga im Kader, auch die Anzahl der Torschützen ist beeindruckend. In dieser Saison trafen bereits 13 unterschiedliche Spieler für Köln ins Schwarze. So viele unterschiedliche Torschützen hat in der Regionalliga West ansonsten nur Rot-Weiß Oberhausen zu bieten.

Wir wollen bewusst Mike Wunderlich entlasten, damit sich die Gegner nicht nur auf ihn konzentrieren können
Marco Antwerpen

Für Trainer Marco Antwerpen ist diese Torgefahr auf fast allen Positionen ein Segen: „Die Jungs haben alle Lust, Tore zu schießen. Wir sind dadurch nicht so ausrechenbar.“ Antwerpen verrät, dass ein Plan dahinter steckt: „Wir wollen bewusst Mike Wunderlich entlasten, damit sich die Gegner nicht nur auf ihn konzentrieren können.“ Das klappte auch gegen Bonn hervorragend, als beim 5:0-Sieg fünf verschiedene Spieler einnetzten.

Den Lauf der Viktoria aufzuhalten, ist keine leichte Aufgabe. Als nächstes darf es der VfL Vichttal versuchen. Der empfängt die Antwerpen-Elf am Freitagabend (19.30 Uhr) zum Pokalspiel.

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