Der Tabellenfünfte SC Hassel tritt beim Zweiten TuS Erndtebrück an. „Die Jungs haben sich dieses Erlebnis erarbeitet“, sagt Trainer Falkowski

SC Hassel

"Das ist ein echtes Spitzenspiel"

Tim Lievertz
12. November 2016, 11:40 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Der Tabellenfünfte SC Hassel tritt beim Zweiten TuS Erndtebrück an. „Die Jungs haben sich dieses Erlebnis erarbeitet“, sagt Trainer Falkowski

Man merkt Thomas Falkowski, Trainer des Fußball-Oberligisten SC Hassel, die Vorfreude an, wenn er über das Spiel seiner Mannschaft am Sonntag beim TuS Erndtebrück redet. „Das ist ein echtes Spitzenspiel“, sagt er über das Duell des Tabellenzweiten gegen den Fünften.
Der kleine Aufsteiger SC Hassel, tritt beim großen TuS Erndtebrück, Absteiger aus der Regionalliga, an. „Man kann das ein bisschen mit dem Spiel Bayern gegen Mainz vergleichen“, sagt Falkowski, wenn er über „das schwierigste Spiel der ganzen Saison“ spricht.

Wobei dieses Duell, anders als das Spiel Bayern gegen Mainz, tabellarisch eine Partie auf Augenhöhe ist. Denn mit einem Sieg könnte der SC Hassel mit Erndtebrück nach Punkten gleichziehen. „Die Jungs haben sich dieses Spitzenspiel erarbeitet. Es macht momentan richtig Spaß, alle ziehen mit“, sagt Falkowski. Diesen Spaß wollen die Hasseler auch in Erndtebrück haben. „Die Vorfreude ist riesig. Ich bin gespannt, wie wir uns dort verkaufen“, freut sich der SC-Trainer, der Erndtebrück als das Topteam der Oberliga sieht. „Zu Beginn der Saison hatten sie Verletzungspech. Aber sie sind seit neun Spielen ungeschlagen, haben auch in Marl-Hüls gewonnen.“

Mit mehr Glück wäre Hassel Erster
Bei all’ dem Lob, das Falkowski dem Gegner ausspricht, darf man aber nicht vergessen: Auch der SC Hassel hätte am ersten Spieltag beinahe in Marl-Hüls gewonnen. Und es war nicht das einzige Mal in dieser Saison, dass der SC unglücklich Punkte liegen ließ. „Wir müssten eigentlich mindestens sechs Punkte mehr haben“, sagt Falkowski. Mit diesen sechs Punkten wäre sein Team sogar Tabellenführer. Hassel hat in dieser Saison schon mehrfach Elfmeter vergeben, gegen Ennepetal kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert. Und gegen Stadtlohn scheiterte der SC mehrfach am Gästekeeper.

„Erndtebrück hat auch so einen guten Torwart“, sagt Falkowski: „Aber auch sonst ist das natürlich eine ganz andere Hausnummer.“ Der TuS sei vor allem im Umschaltspiel nach vorne sehr stark. „Es wird eine ganz harte Nuss, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Die Mannschaft ist gut vorbereitet“, sagt Falkowski.

Pünktlich zum Spitzenspiel hat er Julian Hellmich wieder zur ersten Mannschaft geholt: „Er wird im Kader stehen.“ Maik Habitz hingegen fehlt nach seiner fünften Gelben Karte, der Einsatz des kränkelnden Dawid Ginczek ist fraglich. Die Vorfreude auf das Spitzenspiel lässt sich der SC Hassel dadurch aber nicht nehmen.

Autor: Tim Lievertz

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