Die Spieler von Rot-Weiss Essen haderten nach dem 3:2 (2:1)-Heimsieg über die TSG Sprockhövel mit einer schwachen Leistung, freuten sich aber dennoch über einen Arbeitssieg.

RWE

Platzeks Bewerbung für das Tor des Monats

12. November 2016, 05:57 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Spieler von Rot-Weiss Essen haderten nach dem 3:2 (2:1)-Heimsieg über die TSG Sprockhövel mit einer schwachen Leistung, freuten sich aber dennoch über einen Arbeitssieg.

"Kevin Grund spielte einen langen Ball nach vorne, ich nahm ihn mit der Brust an und wollte ihn einfach auf die Bude knallen. Dann flog er links oben ins Eck. Den hab ich schon ganz gut getroffen. Mal gucken, ob ich den noch einmal irgendwo im Fernsehen sehe."

So bescheiden beschrieb Marcel Platzek seinen 2:1 Führungstreffer aus der 38. Spieminute. Sein Treffer wird mit ziemlicher Sicherheit in der Auswahl zum Tor des Monats in der ARD-Sportschau zu sehen sein. Dennoch war es eine von wenigen gelungenen Aktionen auf Seiten der Rot-Weissen. Viel zu oft luden sie die Gäste aus Sprockhövel zu Kontern ein und agierten vor allem in der Defensive desolat.

Nun können wir uns auf die Partie gegen die Blauen konzentrieren, in der wir unbedingt nachlegen wollen
Marcel Platzek

"Wir wussten vorher, dass es nicht so einfach wird. Dennoch muss man klar sagen, dass wir einfach schlecht gespielt haben. Das war wirklich nicht das, was wir können. Trotzdem haben wir drei Punkte geholt und das zählt unterm Strich", sagte der Doppeltorschütze nach dem Spiel.

Vor allem TSG-Stürmer Christopher Antwi-Adjej beschäftigte die Essener Defensive immer wieder und erzielte ebenso wie Platzek zwei Tore. Erst in der 82. Spielminute markierte Kamil Bednarski mit einem Kopfball die erlösende Entscheidung für RWE. Platzek war sich der enormen Wichtigkeit dieses Treffers bewusst. "Egal wie das Tor dann gefallen ist, dieser Arbeitssieg war für uns sehr wichtig. Manchmal braucht man auch solche Siege, um wieder in die Spur zu finden. Von daher ist das 'Wie' manchmal scheißegal. Nun können wir uns auf die Partie gegen die Blauen konzentrieren, in der wir unbedingt nachlegen wollen", berichtete der Torjäger.

Eines dürfte den Protagonisten auf Seiten von RWE aber nach dem Spiel klar gewesen sein. Mit einer erneuten Leistung wie gegen die TSG Sprockhövel wird es mit etwas Zählbarem in Gelsenkirchen schwierig.

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