Die 0:2-Niederlage am Sonntag gegen Ennepetal war für die Lippstädter mittlerweile bereits das sechste sieglose Oberliga-Spiel in Serie und zeitgleich die zweite Pleite in Folge.

SV Lippstadt

Angekommen in der Krise

Marc Arnold
07. November 2016, 16:21 Uhr
Foto: TCORDES

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Die 0:2-Niederlage am Sonntag gegen Ennepetal war für die Lippstädter mittlerweile bereits das sechste sieglose Oberliga-Spiel in Serie und zeitgleich die zweite Pleite in Folge.

In der Tabelle sind die Lippstädter nun bis auf Rang acht abgerutscht, dass man immer noch nur fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer hat, das spiegelt die aktuellen sportlichen Leistungen jedoch nicht wieder. Für Trainer Stefan Fröhlich war die letzte Niederlage besonders bitter: "Vor dem Spiel habe ich nicht geglaubt, dass wir dieses Spiel verlieren könnten. Die Mannschaft hatte sich unter der Woche gut präsentiert und das auch in der ersten Halbzeit gut umgesetzt. In der zweiten Hälfte kassieren wir dann durch einen kapitalen Abwehrfehler das 0:1 und damit bricht unser ganzes System zusammen wie ein Kartenhaus. Von der trotzdem noch gar nicht so schlechten Ausgangssituation in der Tabelle lässt sich Fröhlich allerdings nicht blenden: "Wie wir phasenweise auftreten, das darf man sich in der Oberliga einfach nicht erlauben."

Nächste Woche steht dann noch die Partie gegen Brünnighausen auf dem Plan, bevor es in eine einwöchige Spielpause geht: "Die Pause kommt für uns zu einem sehr guten Zeitpunkt, um auch nochmal einige grundsätzliche Dinge anzugehen. Im Endeffekt ist es egal ob man unsere sportliche Situation nun als Krise oder Leistungstief bezeichnet. Fakt ist unterm Strich, dass uns Punkte fehlen und das ist für keinen von uns zufriedenstellend."

Autor: Marc Arnold

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