Nach den in der Spitzengruppe etablierten Teams aus Mönchengladbach und Dortmund, wartet mit Schalke nun eine U23-Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel auf Alemannia Aachen.

Aachen

Alemannia-Trainer schwärmt von Sidney Sam

Krystian Wozniak
05. November 2016, 21:51 Uhr
Foto: Ben Neumann

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Nach den in der Spitzengruppe etablierten Teams aus Mönchengladbach und Dortmund, wartet mit Schalke nun eine U23-Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel auf Alemannia Aachen.

In der Vorwoche unterlagen die Jungs aus der „Knappenschmiede“ in Unterzahl erst in der Nachspielzeit unglücklich in Verl. „Der Gegner ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen, weil er über eine enorme spielerische Qualität verfügt“, warnt Fuat Kilic. Die Wertschätzung betrifft auch zwei Akteure, mit denen Aachens Trainer in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet hat. „Sidney Sam ist ein überragender Spieler, der nicht umsonst einen Marktwert von 10 Millionen hatte“, sagt Kilic über den fünffachen Nationalspieler, den er noch aus Kaiserslautern kennt. Mit dem 29-Jährigen Jan Fießer verfügt Schalke zudem über einen weiteren Führungsspieler, mit dem Kilic eine gemeinsame Zeit in Saarbrücken verbindet.

„Wir müssen es schaffen, die letzte Reihe des Gegners zu beschäftigen, weil ich dort mehr Probleme sehe“, sagt Kilic. Für seine Mannschaft gilt es, an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen. „Unabhängig vom Ergebnis haben wir das gegen Dortmund gut gemacht. Wenn wir es schaffen, wieder eine gewisse Dominanz sowohl im eigenen Ballbesitz als auch gegen den Ball auszustrahlen, bin ich zuversichtlich, dass wir etwas mitnehmen.“ Beim 3:0-Erfolg im Verbandspokal beim FC Wegberg-Beeck kamen unter der Woche vornehmlich die Kräfte zum Einsatz, die in der Vergangenheit weniger Einsatzzeiten erhalten hatten. „Einige Spieler haben sich sehr gut präsentiert und den Anspruch, wieder von Anfang an zu spielen.“ An alter Wirkungsstätte wird Joy-Lance Mickels weiterhin verletzt fehlen und auch für Necirwan Khalil Mohammad kommt ein Einsatz zu früh.

In den sechs bisherigen Spielen zwischen der Alemannia und der Schalker U23 gab es immer einen Sieger. Die Bilanz spricht für die Königsblauen, die vier Duelle gewinnen konnten. Zweimal waren die Schwarz-Gelben erfolgreich. 200 Tickets wurden am Tivoli im Vorverkauf abgesetzt. In der Mondpalast-Arena werden insgesamt rund 500 Alemannia-Anhänger erwartet. Als Schiedsrichter fungiert Philipp Hüwe aus Coesfeld, der an den Seitenlinien von den Assistenten Benjamin Schäfer und Armin Sieber unterstützt wird.

Autor: Krystian Wozniak

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