Sieben Jahre hat Naldo für den SV Werder Bremen gespielt. Die grün-weiße Raute ist beim Deutsch-Brasilianer nach wie vor im Herzen, aber heute (17.30 Uhr/Sky) ist für Sentimentalitäten kein Platz.

Schalke

Weinzierl im Aufhol-Modus

Thomas Tartemann
06. November 2016, 09:55 Uhr
Foto: firo

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Sieben Jahre hat Naldo für den SV Werder Bremen gespielt. Die grün-weiße Raute ist beim Deutsch-Brasilianer nach wie vor im Herzen, aber heute (17.30 Uhr/Sky) ist für Sentimentalitäten kein Platz.

Naldo befindet sich mit seinem neuen Klub Schalke 04 im Aufholmodus. Auf Werder kann der 34-Jährige bei aller Sympathie und allen Verbindungen in die Hansestadt keine Rücksicht nehmen. „Wir brauchen die Punkte“, sagt Naldo.

Sport-Vorstand Christian Heidel sieht die Schalker in zwei von drei Wettbewerben hervorragend aufgestellt. Im DFB-Pokal stehen die Königsblauen in der dritten Runde und haben mit Zweitligist Sandhausen eine lösbare Aufgabe. In der Europa League stehen Kapitän Benedikt Höwedes & Co. bereits als Sieger in Gruppe I fest. Fehlt nur noch der endgültige Durchbruch in der Bundesliga. Heidel: „Es wäre falsch, jetzt zu sagen, dass wir aus den nächsten Spielen so und so viele Punkte holen wollen. Bei einem Sieg über Bremen wären wir bei elf Zählern. Dann geht es darum, den nächsten Erfolg einzufahren.“
Da die abstiegsbedrohten Bremer ebenfalls dringend etwas für ihr Punktekonto tun müssen, stellen sich die Schalker auf einen harten Kampf ein. „Ich habe in der Bundesliga noch keinen getroffen, der nicht dringend Punkte braucht. Wir werden uns ganz seriös auf die Aufgabe vorbereiten“, kündigt Heidel an.

Trainer Markus Weinzierl sieht seine Mannschaft weiterhin im Aufholmodus. Der verpatzte Saisonstart mit fünf Pleiten in Serie ist nur schwer zu korrigieren. Selbst im Falle eines Sieges über Werder würden die Schalker nicht am Tabellenelften Borussia Mönchengladbach vorbei kommen. Das Fohlen-Team hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf die Königsblauen. „Es wird eine langatmige Angelegenheit“, sagt Weinzierl zum angestrebten Vorstoß nach oben. Der Trainer streicht heraus: „Wir haben die Mannschaft weiterentwickelt und haben ein stabiles, gutes Gefühl. Aber es kann noch besser werden.“ Mit den fit gemachten Sorgenkindern Max Meyer und Franco Di Santo soll die Serie von acht ungeschlagenen Spielen gegen Bremen ausgebaut werden.

Autor: Thomas Tartemann

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