Thomas Tuchel war die Erleichterung durchaus anzumerken. Nach vier sieglosen Spielen in Serie in der Fußball-Bundesliga kam seine Mannschaft beim 5:2 gegen den Tabellenletzten Hamburger SV mal wieder zu einem Erfolg.

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Das sagt Tuchel über seinen Torjäger

Daniel Berg
05. November 2016, 20:59 Uhr
Foto: firo

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Thomas Tuchel war die Erleichterung durchaus anzumerken. Nach vier sieglosen Spielen in Serie in der Fußball-Bundesliga kam seine Mannschaft beim 5:2 gegen den Tabellenletzten Hamburger SV mal wieder zu einem Erfolg.

Gerade zum rechten Zeitpunkt vor der zweiwöchigen Spielpause wegen der anstehenden Länderspiele. Findet auch der Trainer. Tuchel sprach nach der Partie über...

... den Druck vorab, gewinnen zu müssen: Wir haben heute das pure Ergebnis in den Mittelpunkt gesetzt. Wir wussten, dass wir aus einer Phase kommen, in der wir länger nicht gewonnen haben und nun die Länderspielpause ansteht, nach der die Bayern dann zu uns kommen. Es war heute alternativlos, zu gewinnen. Wir wollten uns mit der Herangehensweise von allen Alibis, die es zuletzt gab, lösen. Wir wollten dieses Ergebnis, egal ob spielerisch oder kämpferisch.

... den Spielverlauf: Wir haben eine gute und giftige erste Halbzeit gespielt. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis aber ein paar Tore zu hoch ausgefallen. Man sieht bei uns, dass es noch an Form fehlt und es viel gibt, an dem wir arbeiten müssen, in dem wir uns verbessern müssen. Aber heute ist nicht der Zeitpunkt für Generalkritik. Wir wollten als Sieger vom Platz gehen, egal wie.

... den Vierfachtorschützen Pierre-Emerick Aubameyang, der es immer wieder schafft, auch den Trainer zu überraschen: Es wäre ja schlimm, wenn wir uns von vier Toren nicht überraschen lassen würden. Das sprengt jeden Rahmen der Erwartungshaltung, selbst bei einem Topstürmer wie ihm. Uns war immer klar - auch am Dienstag und Mittwoch (als er wegen einer disziplinarischen Verfehlung für das Champions-League-Spiel gegen Lissabon suspendiert wurde) - dass wir keines unserer Ziele erreichen ohne Auba. So einen Spieler zu haben, ist fantastisch. Er gibt jedem das Gefühl, immer torgefährlich zu sein und den Unterschied ausmachen zu können. Und das tut er ja auch häufig genug für uns.

Autor: Daniel Berg

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