Die Fassungslosigkeit stand den Spielern der U23 von Borussia Mönchengladbach ins Gesicht geschrieben.

M'gladbach II

Kapitän Stang schäumt vor Wut

05. November 2016, 10:26 Uhr
Foto: Micha Korb

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Die Fassungslosigkeit stand den Spielern der U23 von Borussia Mönchengladbach ins Gesicht geschrieben.

2:0-Führung, über 80 Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Feld. Und doch konnten die kleinen Fohlen diese ideale Ausgangssituation im Topspiel gegen den BVB II nicht nutzen.

Kapitän Oliver Stang, der den Handelfmeter zur 1:0-Führung verwandelte, ging mit seiner Mannschaft dementsprechend hart ins Gericht: "Wir waren einfach schlecht. Da brauchen wir nicht groß zu analysieren. Wenn man sich mit einem Mann mehr so den Schneid abkaufen lässt, wie wir, dann hat man am Ende verdient 2:2 gespielt." Gegen die dezimierten Dortmunder fiel den Gladbachern partout nichts ein, kam trotz überlegener Ballbesitzanteile in der zweiten Halbzeit kaum mehr zu Möglichkeiten. "Woran das gelegen hat, ist eigentlich egal. Wir waren einfach schlecht", haderte Stang.

Mit einem Sieg hätten sie die Mannschaft von Trainer Daniel Farke bis auf sechs Zähler distanzieren können. Nach dem Remis droht sogar der Verlust der Tabellenführung, sofern Viktoria Köln beim SC Wiedenbrück gewinnt. Enttäuscht über die vergebene Möglichkeit war der 28-jährige Leitwolf der Gladbacher nicht: "Die Wut überwiegt. Wenn man aber so dumm spielt wie wir, dann hat man es auch nicht anders verdient." Auch für Coach Arie van Lent fühlte sich das Remis wie eine Niederlage an: "Letztendlich können wir aber froh sein, dass wir nicht tatsächlich verloren haben."

Am kommenden Samstag geht es für die Borussia dann ins nächste Topspiel gegen den Wuppertaler SV, der in der laufenden Serie derzeit Woche für Woche über sich hinaus wächst. Eine Devise, wie man ein solches Negativerlebnis verarbeiten kann, hat Stang dafür auch parat: "Wir werden die Woche trainieren, nächste Woche wieder auf dem Platz stehen und dann bleibt uns nichts anderes übrig als zu versuchen, es besser zu machen."

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